Ferdi und Christophs Whistler Tagebuch 2014

02. September 2014
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Unsere Mitarbeiter Ferdi (aus dem Service) und Christoph (aus dem Produktmanagement) reisen für 6 Wochen nach Whistler, um dort biken zu gehen. In ihrem Tagebuch berichten sie euch von ihrer Reise und geben euch Tipps wenn ihr einen ähnlichen Trip plant.

Tag 40: Abreise

Nachdem wir eine gute Zeit hier in Kanada hatten ist es nun so weit. Wir müssen uns vorerst von Kanada verabschieden, um nach einem langen Urlaub wieder zurück ins schöne Aachen zu fliegen.

Tag 39: Urlaubsbilanz

Zu beginn unseres Urlaubs hat mir ein Local gesagt: "Whistler Bike Park eats Bikes" hier meine Bilanz des Urlaubes:

Fahrten (Liftkarte):
23 Tage im Bike-Park
215 Liftfahrten

Verschleiß:
2 x Reifen (VR, HR)
2 x Bremsbeläge (VR, HR)
1 x Schaltwerk
1 x Kette
1 x Paar Griffe (das Griffe so schnell abnutzen können habe ich nicht erwartet)
2 x gebrochene Speichen
5 x Schläuche (Dank der Eclipse-Schläuche hatte ich nach 2 Wochen keine Platten mehr)

Reperaturen / Service:
1 x Gabelservice (nur Schmieröl ausgetauscht)
1 x HR-Bremse entlüftet
1 x Lager neu gefettet
1 x Nachzentrieren der Laufräder

Da heute unser letzter Tag im Bikepark war, hat sich Ferdi das erste Mal nach seinem Sturz aufs Rad gewagt und er fühlte sich entsprechend gut dabei.

Tag 29-30: Crabapple Hits

Nachdem Ferdi mir die Crabapple Hills vor unserem Road Trip gezeigt hatte, ich mich damals aber noch nicht getraut habe sie zu fahren, musste ich nun auch ran. Nachdem ich mich von einem Local über die Sprünge habe ziehen lassen, kam mein erster eigener Run.

Tipp: Wenn ihr bei einem Sprung nicht sicher seid ob ihr zu schnell oder zu langsam seid, sprecht einfach einen Local an. Die meisten haben kein Problem euch mit der richtigen Geschwindigkeit über die Sprünge zu ziehen.

Tag 24-28: Der lang erwartete Regen

Bis jetzt hatten wir das Glück bzw. das Pech nur Sonne und keinen Regen zu bekommen.

Vorteil: Wir konnten die ganze Zeit im T-Shirt fahren.

Nachteil: Die Strecken wurden von Tag zu Tag trockener und auf fast allen Strecken waren Bremswellen zu finden.

Schließlich kam der erste Regen und ich hatte endlich die Gelegenheit meine neue bc Jacke zu testen. Ich muss sagen, ich bin sehr begeistert! Scheinbar ging es aber auch nicht nur mir so, denn meine Jacke wurde mir direkt am Abend noch geklaut...

Außerdem konnte ich ein bischen Reifen testen, statt des Maxxis Minion Front habe ich zum testen den Shorty von Maxxis montiert. Super Reifen für Näße!

Tag 23: Zurück in Whistler

Erstmal müssen wir uns an diesem Punkt enschuldigen, dass wir uns solange nicht gemeldet haben. Dies hat den einfachen Grund, dass unser mit genommener Laptop wegen eines "Wasserschadens" den Geist aufgegeben hat.

Als wir Abends in Whislter angekommen sind mussten wir erst einmal zum Spitz-Grill gehen. Hier gibts die wahrscheinlich besten Burger in ganz Whistler!

Tag 16-22: Road Trip durch British Columbia

Um Ferdi eine Pause zu gönnen, haben wir unsere Route umgelegt und haben einen Road Trip durch British Columbia gemacht. Unser Fokus lag nicht wie zuvor auf Bike Spots, sondern mehr auf Landschaft, Leute und Essen.

Hier könnte ihr unsere Route sehen und einige Impressionen bekommen.

Tipp: Nehmt euch ruhig die Zeit und seht euch British Columbia an, besonders hat uns Vancouver Island gefallen. Auch wenn ihr nicht mit dem Rad da seid, ein Ausflug auf Vancouver Island sollte drin sein.

Tag 13-15: Kamloops, Kurven, Krankenhaus

Nach den ersten zwei Wochen Whistler haben wir uns dazu entschieden doch noch einen Roadtrip zu machen, um uns einige bekannte Spots in British Columbia anzusehen.

Als Route hatten wir Folgendes geplant:

Whistler - Kamloops - Silver Star - Peachland - Whistler

In Kamloops haben wir nochmal ein, zwei Bilder gemacht, um am zweiten Tag die Speicherkarte zu vergessen...

Allerdings kommt es dann immer anders als gedacht und leider ist Ferdinand am zweiten Tag in Kamloops auf dem Trail "Rio Escandido" auf der ersten Kurve gestürzt. Bei diesem ungünstigen Sturz hat er sich das Schlüsselbein gebrochen. Ferdi wurde am selben Tag noch operiert und wir konnten so am nächsten Tag schon wieder weiterfahren.

Tipp:  Für solche Fälle ist es immer gut eine Reisekrankenversicherung abzuschließen.

Tag 12: Shuttle auf Gargamel

Obwohl wir nach 11 Tagen Bikepark noch lange nicht alle Lines auf den Trails ausprobieren konnten und die Zeit niemals reicht, um Langeweile im Park zu bekommen, sind wir zur Abwechlsung einen Trail abseits vom BikePark geshuttelt. Der Trail heißt Gargamel und ist eine Ecke härter als die meisten Trails im Park.

Hier seht ihr eine der wirklich steilen Abfahrten auf dem Trail.

Tag 8-11: Alle Trails im Park, Check

Die Fitzsimmons Zone ist freigeschaltet.
Garbanzo Zone ist nun frei geschaltet.

In den letzten Tagen sind wir alle Trails mindestens einmal gefahren. Und man muss sagen, das war teilweise ganzschön haarig. Unsere Favorites,

Christoph: Original Sin - Goat's Gully - In Deep - D1 - Schleyer - Rock City Detroit - GX

Ferdi: Freight Train / NoJoke - Dirt Merchant - Lower A-Line

Der passende GoPro-Run Dirt Merchant -Lower A-Line wird die Tage kommen ;-)

Tag 6-7: Crankworx-Festival

Das Crankworx Festival ist wahrscheinlich das bekannteste im Mountainbikebusiness. Neben den zahlreichen Events werden hier auch Produktneuheiten vorgestellt. Vieles werdet ihr schon gesehen haben. Unsere persönlichen Highlights und einige Impresionen findet ihr hier. Besonders interessant fanden wir den neuen Nobby Nic, dieser sieht sehr vielversprechend aus. Er sollte nun auch etwas mehr Grip im Nassen bieten.

Die Hauptattraktionen sind natürlich der Slopestyle-Contest, Whip-Offs und die zahlreichen Rennen. Diese haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Und man muss sagen: Hut ab vor den Jungs!

Tag 3-5: Einfahren im Staub

Nach den ersten Tagen fühlen wir uns schon ganz gut eingefahren. Da traut man sich dann auch auf die steilen und technischen Strecken. Bei diesen staubtrockenen Bedingungen ist man im Steilen froh, dass man den Maxxis Minion am Bike hat. Nicht umsonst ist es hier der meist gefahrene Reifen! 

Hier seht ihr uns mal auf dem Bike.

Tag 1-2: Ankunft und Jetlag

Nach einem langen und ermüdenden Flug nach Vancouver, beladen wir unseren Pick-Up Truck und machen uns direkt auf den Weg nach Whistler. Nach zwei Stunden Autofahrt, in der wir übermüdet alle Kurven schneiden, um noch schneller am Ziel zu sein, kommen wir glücklich an. Um 23 Uhr retten wir uns dann ins Bett, bis wir uns um 5 Uhr hellwach auf machen, um die Bikes aufzubauen, den Liftpass zu holen und uns warm zu fahren.

 TIPP: Gerade wenn Du einen längeren Bikeurlaub startest, solltest du Dich gut einfahren, damit Du die folgenden Wochen noch auf dem Bike genießen kannst.  

In Whistler ist momentan das Crankworx-Festival. Da kann es schnell passieren, dass man mit Danny Hart oder Travis Pastrana im Lift sitzt. Dazu aber in den nächsten Tagen mehr....

 

Tag 0 Vorbereitungen: Das Kofferpacken

Jetzt ist es endlich soweit, der langersehnte Kanada-Urlaub steht vor der Tür.

Vor der Abreise wird nochmal einen finaler Bikecheck durchgeführt. Dazu werden die Bikes komplett zerlegt, gefettet, die Bremsen werden entlüftet und ein Service am Fahrwerk wird durchgeführt.

Und dann gilt es: Koffer packen. Allerdings stellt sich dieses Kofferpacken immer schwerer heraus als erwartet. Durch die Fluggesellschaft gegebenen Rahmenbedingungen:
1x 32kg Gepäckstücke
1x 30kg Sportgepäck
1x Handgepäck

Unter diesen Gepäckstücken müssen wir unsere Bikes, Klamotten sowie die wichtigsten Ersatzteile unterbringen. Nach etwas Tetris spielen für Fortgeschrittene und ein wenig fluchen ist die letzte Hürde genommen.

Nehmt die wichtigsten Ersatzteile mit damit ihr auf einem längeren Trip nicht doch aufs Radfahren verzichten müsst. In unserem Fall haben wir folgende Teile eingepackt:
-Schaltauge + Schaltwerk
-Ketten
-Ersatzreifen (die Reifen in Whistler sind teuer!) -Bremsbeläge -Schläuche (einen Platten wirst Du nie verhindern können)

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