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“Race am Rhein” mit unserem Kollegen und ex Profi Markus Eichler

Markus 13. Oktober 2016

Ende September war es soweit Ich habe einen der begehrten Startplätze beim “Race am Rhein” in Düsseldorf bekommen können und das Ganze noch im ersten Startblock.

Dieses Jahr hatte ich Glück: ich habe einen der begehrten Startplätze beim “Race am Rhein” in Düsseldorf bekommen können und das Ganze noch im ersten Startblock.

Somit standen die Chancen, beim Testlauf zum Tour de France Start 2017 in Düsseldorf, ein gutes Ergebnis einfahren zu können sehr gut. Am Samstag vor dem Rennen stieg die Aufregung schon leicht: wie wird das Wetter, hält das Rad, bekomme ich keinen Defekt und das wichtigste, komme ich sturzfrei durch das Rennen. Abends habe ich dann, wie ich es früher von meiner Zeit als Profi gewohnt war, noch die Beine rasiert. Das lasse ich sonst mittlerweile schon mal etwas schleifen, aber für so ein Rennen geht es einfach nicht anders, da müssen die Beine glatt sein.

Race am Rhein, Tour de France Start

Race am Rhein, Tour de France Start

Der Morgen beginnt grau

Am nächsten Morgen beim ausgiebigen Frühstück schaute ich sehr besorgt aus dem Fenster. Der Himmel war grau und wolkenverhangen. Auch der ein oder andere Regentropfen kam runter. Also noch schnell eine dickere Regenjacke eingepackt und dann ab ins Auto und Richtung Tour de France Testlauf nach Düsseldorf.

Auf dem Weg wurde das Wetter dann zum Glück zusehends besser und in Düsseldorf war sogar schon leichter Sonnenschein zu sehen. In dem Moment wusste ich,  dass ich die Regenkleidung umsonst eingepackt habe. Aber es gilt wie immer: haben ist besser als brauchen.

Race am Rhein, Tour de France Start

Race am Rhein, Tour de France Start

Safety First - auch bei der Orga

Da ich etwas außerhalb geparkt hatte, habe ich mich entschieden mich und meinen Storck Scenero G3 Renner gleich startklar zu machen und dann die Startnummer zu holen. Der Plan war im Nachhinein auch goldrichtig. Die Strecke war bereits sehr gut abgesperrt und selbst mit dem Rad konnte man nur an den vorgesehenen Übergängen die Rennstrecke überqueren. Das habe ich bei großen Rennen leider oft anders gesehen. Für die Sicherheit der Fahrer und auch der Zuschauer war schon mal gesorgt.

Race am Rhein, Tour de France Start

Race am Rhein, Tour de France Start

Die alten Kollegen

Dann ging es recht schnell. Die Nummer auf das Trikot und ab in den ersten Startblock. Hier traf ich dann auch gleich ein paar alte Kollegen vom Team Gerolsteiner: Christian Knees vom Team Sky und Nikias Arndt von Giant Alpecin. Viel Zeit zum Reden hatten wir aber nicht, denn es ging los.

Race am Rhein, Tour de France Start

Race am Rhein, Tour de France Start

Der Tacho ging gleich über die 45 km/h Marke. Dort blieb er auch eine ganze Zeit.

Und das schneller als gedacht. Der Tacho ging gleich  über die 45 km/h Marke. Dort blieb er auch eine ganze Zeit. Die ersten Kilometer waren geprägt von mehreren Attacken. Nach ca. 6 km ging es in die erste Welle. Es ging zwar nicht lange bergauf, aber mit dem richtigen Tempo können auch 60 hm wehtun. Auf der Strecke warteten noch zwei weitere Steigungen. Die höchste und längste wartete bei KM 24 in Mettmann auf uns. Hier schafften es auch einige Fahrer sich vom Feld abzusetzen. Auf der rasenden Abfahrt in Richtung Ratingen wurde die Gruppe aber wieder gestellt. Durch die vielen Attacken hatte ich nach der ersten Zieldurchfahrt einen guten 43,5er Schnitt. Nicht schlecht für ein Jedermann Rennen. Das Niveau der Fahrer war wirklich auf einem hohen Level. Genauso wie dieses Rennen. Die Runde war perfekt vorbereitet. Die gesamte Strecke war sehr gut abgesperrt und alle Gefahrenstellen waren gut gesichert.

Race am Rhein, Tour de France Start

Race am Rhein, Tour de France Start

Nachdem wir nun wussten, wie die Runde genau verläuft und wo ihre Schwierigkeiten liegen, ging es weiter mit hohem Tempo voran. An der schwersten Steigung der Runde konnte sich nach 70 Kilometern eine größere Gruppe vom Fahrerfeld absetzen. Ich konnte am Berg dem Tempo nicht ganz folgen und  jagte der Gruppe im Hauptfeld hinterher. Am Berg machte sich doch das eine oder andere Magnum der letzten Monate bemerkbar. Wir versuchten bis zum Ziel in Düsseldorf die erste Gruppe noch einzuholen, die Gruppe arbeitete aber sehr gut zusammen und konnte den Sieg unter sich ausmachen. Gratulation an den verdienten Sieger!

Race am Rhein, Tour de France Start

Race am Rhein, Tour de France Start

Ich bin dann mit dem Hauptfeld ganz nach dem Motto "Bist Du nicht ganz vorn, spare jedes Korn" locker ins Ziel gerollt.

Race am Rhein, Tour de France Start

Race am Rhein, Tour de France Start

Nach dieser gelungenen Veranstaltung freue ich mich schon auf den Tour de France Start 2017 in Düsseldorf. Ich glaube es wird für alle Radsportfans ein tolles Erlebnis werden.

In diesem Sinne: Vive le Tour!

Blogkommentare werden mit Vornamen und erstem Buchstaben des Nachnamens veröffentlicht.
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