3 Zelte von VAUDE aufgeschlagen auf einer Wiese umringt von Bäumen. Neben jedem Zelt liegt ein Fahrrad.
3 Zelte von VAUDE aufgeschlagen auf einer Wiese umringt von Bäumen. Neben jedem Zelt liegt ein Fahrrad.

Die richtigen Zelte für Bikepacking und Radreise: Dein Haus für unterwegs

Mit einem Zelt hast Du beim Bikepacking Dein Zuhause dabei. Kleines Packmaß, geringes Gewicht? Worauf es wirklich ankommt bei der Zeltwahl für Radtouren.

Zelte sind die Königsdisziplin der Schlafsysteme. Mit dem richtigen Zelt hast Du Dein Zuhause auch auf Bikepacking-Tour oder Radreise immer dabei. Zelte brillieren mit optimalem Wetterschutz gegen Regen, Sturm oder Sand, mit geschützter Privatsphäre, Mückendichtigkeit und viel Schlafkomfort bei wenig Gewicht oder Packmaß. Unsere Kaufberatung zeigt Dir, worauf Du bei der Auswahl achten solltest.

Rainer und Svenja von bc bauen ein Zelt auf. Im Vordergrund steht ein bereits aufgerichtetes Zelt von VAUDE.
Rainer und Svenja von bc bauen ein Zelt auf. Im Vordergrund steht ein bereits aufgerichtetes Zelt von VAUDE.

Schnell aufgebaut und robust: Zelte sind Dein Zuhause für unterwegs.

Christian aus dem bc Service packt seine Satteltasche. Im Vordergrund steht sein Zelt, daneben liegt ein Packsack von Ortlieb.
Christian aus dem bc Service packt seine Satteltasche. Im Vordergrund steht sein Zelt, daneben liegt ein Packsack von Ortlieb.

Worauf es bei der Wahl eines Zelts für Deinen Bikepacking-Trip ankommt, erfährst Du hier.

Was muss ein Bikepacking-Zelt können?

Vom Festival bis zur Arktisexpedition, Zelte gibt es für jede denkbare Anwendung. Auf einer Bikepacking-Tour oder Radreise muss ein Zelt aber andere Anforderungen erfüllen als beim Southside oder am Südpol. Wir haben deshalb schon bei der Sortimentsauswahl darauf geachtet, Dir vor allem Zelte anzubieten, die auf Deinem Radabenteuer richtig gut funktionieren und trotzdem genug Allroundnutzen für Wanderungen oder Trekkingtouren bieten.

Geringes Packmaß

Auch mit einem großen Taschen-Set-up ist der Platz beim Bikepacking klein. Gerade, wenn Du längere Touren bei kaltem oder nassem Wetter planst: Je kleiner sich das Zelt verpacken lässt, desto flexibler bist Du mit Deinem restlichen Gepäck. Klein verpackbare Zelte haben auch bei der Montage am Bike große Vorteile. Bei Bedarf passt ein solches Zelt sogar zwischen die Drops eines Rennrad- oder Gravelbike-Lenkers.

Niedriges Gewicht

Ein wintertaugliches, geodätisches Expeditionszelt für drei oder mehr Personen und Windstabilität für alpine Orkane wiegt schnell mehr als fünf Kilogramm. Gewicht, das das Fahrverhalten Deines Bikes negativ beeinflussen kann. Achte deshalb beim Kauf auch auf das Gewicht eines Zeltes, wenn es alle Deine sonstigen Anforderungen erfüllt. Gerade, wenn Du in schwierigem Gelände unterwegs oder auf der Suche nach der Fastest Known Time bist, kommst Du an einem minimalistischen Ultraleichtzelt nicht vorbei.

Robustheit

Wer Abenteuer sucht, dessen Ausrüstung muss mithalten können. Je häufiger es Dich also in die Wildnis verschlägt, desto eher solltest Du auf robuste und stabile Materialien achten – auch zulasten des Gewichts, wenn es sein muss.

 

Svenja aus dem bc Produkt Management, packt ihr Zelt aus ihrer Rahmentasche aus.
Svenja aus dem bc Produkt Management, packt ihr Zelt aus ihrer Rahmentasche aus.

Zelte mit einem geringen Packmaß lassen sich leicht verstauen. Den gewonnenen Platz kannst Du für andere Dinge nutzen, oder Du sparst Dir eine Tasche am Bike. © bc GmbH

Welche Konstruktionsprinzipien gibt es bei Zelten?

Bei Zelten gibt es vor allem drei grundlegende Konstruktionsprinzipien mit spezifischen Vor- und Nachteilen. Auch Hybride sind möglich. Nicht alle dieser Prinzipien eignen sich allerdings zum Bikepacking. Wir erwähnen es der Vollständigkeit halber trotzdem. Eines haben aber (fast) alle Zelte gemeinsam: Sie sind doppelwandig. Das Außenzelt ist wasserdicht und schützt vor Regen, Wind und Schnee. Darunter steckt ein Innenzelt aus dünnem, atmungsaktivem Netzstoff, das Dich vor Mücken und Insekten schützt. Die doppelwandige Konstruktion sorgt u. a. dafür, dass Feuchtigkeit im Zelt, also Atemluft, Schweiß, Umgebungs- oder Bodenfeuchte (z. B. wenn Du nahe an einem Gewässer zeltest) erst am Außenzelt kondensieren und Dein Innenzelt schön trocken bleibt.

Neben dem eigentlichen Wohnraum besitzen viele Zelte zudem einen Vorraum fürs Gepäck, die sogenannte Apsis – sind mehrere vorhanden, spricht man im Plural von Apsiden. Eine Apsis besitzt kein Innenzelt und ist ideal für Dinge, die über Nacht wasserdicht und sicher liegen sollen, die Du aber nicht mit ins Innenzelt nehmen willst, etwa Deine Bikeschuhe.

Kuppelzelt, der Klassiker

Beim Kuppelzelt kreuzen sich mindestens zwei Gestängebögen über dem Zeltboden und formen so eine Kuppel. Kuppelzelte benötigen in der Regel einen relativ kleinen Stellplatz und sind durch ihre Konstruktion selbsttragend oder sogar freistehend. Das bedeutet, Du benötigst weniger Heringe / Abspannpunkte, um sie stabil aufzustellen, oder kannst im Extremfall ganz darauf verzichten. Das ist z. B. auf hartem Untergrund hilfreich, in den Du keine Heringe schlagen kannst. Durch ihre nahezu symmetrische Form sind Kuppelzelte in alle Richtungen mehr oder weniger identisch windstabil. Bei Wind empfehlen wir Dir übrigens, das Zelt in jedem Fall abzuspannen. An heißen Sommertagen kannst Du bei vielen Kuppelzelten auf den Außenzeltüberwurf verzichten und nur das Innenzelt als luftige (aber nicht mehr wasser- oder blickdichte) Behausung aufstellen. Ansonsten baust Du zunächst das Innenzelt auf und wirfst dann das Außenzelt darüber und fixierst es. Kuppelzelte brillieren in der Regel auch durch ihre große maximale Innenhöhe.

Tunnelzelt, der Skandinavier

Im „Friluftsliv-Paradies“ Skandinavien sind Tunnelzelte sehr beliebt. Hier stehen die Gestängebögen parallel hintereinander und kreuzen sich nicht. Tunnelkonstruktionen sind vor allem bei (skandinavischem) Mistwetter im Vorteil, weil das Innenzelt dauerhaft im Außenzelt eingehängt bleiben kann und der Aufbau sehr schnell und einfach ist. Dabei ist Wind kein Problem und es bleibt innen trocken. Beim Verhältnis von Gewicht zu Platz sind Tunnelzelte oft im Vorteil. Dazu sind sie sehr windstabil, Du solltest sie aber bei Sturm immer mit der Stirnseite in den Wind stellen. Tunnelzelte benötigen allerdings eine größere Stellfläche als ihre Kuppelgeschwister und sind grundsätzlich nicht freistehend.

Hybrid, der Clevere

Mischformen aus Kuppel- und Tunnelzelt nennt man auch Hybride. Ein Beispiel ist das „Tripod“-Layout vom Outdoorspezialisten VAUDE, bei dem sich die beiden Gestänge nicht mittig über dem Zelt kreuzen und das zum Beispiel beim extrem leichtgewichtigen Taurus SUL zum Einsatz kommt. Ein freistehendes Zelt, bei dem das Innenzelt eingehängt bleiben kann. Clever.

Geodäten, die Extremen

Nur zur Vollständigkeit erwähnt, spielen Geodäten fürs Bikepacking keine Rolle. Sie sind eine Ableitung des Kuppelzelts, hier kreuzen sich die mindestens drei Gestängebögen allerdings gleich an mehreren Punkten, was für eine extrem hohe Sturmstabilität sorgt und auch hohe Schneelasten verkraftet. Damit sind wir auch schon beim Einsatzbereich von Geodäten: Expeditionen oder extreme Wintertouren. Solange Du nicht mit dem Fatbike am Iditarod Trail Invitational teilnehmen willst, kannst Du die sehr schweren Geodäten fürs Bikepacking ignorieren.
Marcel aus dem Marketing von bc baut ein Innenzelt auf.
Marcel aus dem Marketing von bc baut ein Innenzelt auf.

Das Innenzelt ist atmungsaktiv und schützt Dich vor Insekten.

Marcel spannt sein Zelt ab.
Marcel spannt sein Zelt ab.

Das Außenzelt bewahrt Dich vor Regen und Wind. Noch schnell abspannen: Bereit für die Nacht!

Wie wird Dein Zelt wasserdicht gemacht?

Dein Zelt soll wasserdicht sein. So viel ist klar. Um das zu erreichen, gibt es im Wesentlichen zwei Prinzipien. Erstens die wasserdichte Beschichtung mit einer Polyurethan-Schicht (PU). Zweitens die Silikonisierung.

Die Wasserdichtigkeit von Zeltstoffen wird – analog zu Regenbekleidung – als Wassersäule in Millimetern angegeben. Die Wassersäule ist eine normierte Form der Druckmessung, bei der auf einer bestimmten Fläche Wasser gestapelt wird. Die Zahl gibt an, bis zu welcher Säulenhöhe ein Material wasserdicht ist und ist in der Outdoor-Welt nicht unumstritten, weil sie Umgebungsvariablen ignoriert. Beim Zelt werden in der Regel zwei unterschiedliche Wassersäulen angegeben. Zum einen die Wassersäule für den Zeltboden. Weil Du hier mit Deinem Körpergewicht sehr viel und sehr punktuell Druck auf das Material ausübst, etwa wenn Du auf dem Zeltboden kniest, sollte dieser Wert höher sein als beim Außenzelt. Mit einer Wassersäule von 5.000 Millimetern liegst Du beim Boden auf der sicheren Seite, beim Außenzelt sind Werte um 3.000 Millimeter üblich und ausreichend, weil hier keine punktuelle Krafteinwirkung das Wasser durch das Material drückt.

Polyurethan-Beschichtung

Hier wird auf die Innenseite des Außenzeltes eine wasserdichte PU-Schicht aufgebracht. Die Nähte werden – wie bei Regenbekleidung – mit einem wasserdichten Tape (Nahtbandversiegelung) abgedichtet. Die PU-Beschichtung ist zuverlässig wasserdicht, abriebfest, knickbeständig, einfach zu verarbeiten und dadurch preisgünstig. Allerdings altert das PU durch Sonnenlicht (UV-Strahlung) und das Polyester-Trägermaterial ist weniger reißfest als silikonisiertes Nylon.

Silikonisiertes Nylon

Hier wird besonders robustes und reißfestes Nylon beidseitig silikonisiert. Die Silikonbeschichtung besitzt eine hohe Fähigkeit zur UV-Reflexion und ist deshalb nicht nur zuverlässig wasserdicht, sondern auch sehr alterungsbeständig. Bei herkömmlichen Konstruktionen werden die Nähte mit flüssiger Nahtbandversiegelung (Nahtdichter) behandelt, was Du von Zeit zu Zeit erneuern musst. bc-Lieferant VAUDE setzt zusätzlich zur bewährten Versiegelung exklusiv (Stand: April 2022) Technologien ein, bei denen verschiedene Schichten von Sil-Nylon ohne Nähte mit Silikon verklebt (Siliconized Bonding) oder Verbindungsnähte mit Silikon getapet werden (Silicone Seam Seal) und so für Dich absolut wartungsarm sind. Silikonisiertes Nylon ist in Sachen Gewicht, Robustheit und Langlebigkeit im Vorteil gegenüber PU-beschichtetem Polyester, aufgrund seiner komplexeren Verarbeitung aber teurer.
Abgebildet ist eine Stellwand mit mehreren Zelt-Materialien aus der VAUDE-Produktentwicklung.
Abgebildet ist eine Stellwand mit mehreren Zelt-Materialien aus der VAUDE-Produktentwicklung.

Ein wichtiger Faktor bei der Materialwahl: Wasserdichtigkeit.

Eine Nahaufnahme des Außenzelts. Es wird die Naht nahe der Schlaufe für einen Hering gezeigt.
Eine Nahaufnahme des Außenzelts. Es wird die Naht nahe der Schlaufe für einen Hering gezeigt.

Damit kein Wasser durch die Nähte eindringen kann, setzt VAUDE auf mit Silikon getapte Nähte (Silicone Seam Seal).

Brauchst Du ein Ein-, Zwei- oder sogar Drei-Personen-Zelt?

Die Größe eines Zeltes wird meist als Schätzung angegeben, wie viele Personen darin Platz finden. Also Ein-, Zwei- oder Drei-Personen-Zelt. Genauer sind natürlich die Angaben von Innenraumlänge, -breite und -höhe, die Du in den Produktbeschreibungen findest. Als Orientierungshilfe dienen Dir neben Deinen Körpermaßen auch die Länge und Breite Deiner Isomatte und Deines Schlafsacks.

Mit einem Ein-Personen-Zelt bist Du in jedem Fall flexibel, wenn Du allein auf Tour gehst und zudem sicher, kein unnützes Gepäck mitzuschleppen. Als Kompromiss bietet sich ein Zelt an, das im Extremfall (knappen) Platz für zwei Personen bietet und Dir, wenn Du allein bist, als komfortables Ein-Personen-Zelt dient. Für das Bikepacking haben sich Zelte bis maximal zwei Personen wegen ihres kompakten Packmaßes durchgesetzt. Größere Zelte sind dann im Vorteil, wenn Du im schlimmsten Fall auch mal einen oder mehrere Schlechtwettertage darin verbringen musst. Du kannst sie auf mehrere Reisende aufteilen. Eine Person würde dann z. B. die Gestänge in der Rahmentasche und eine zweite Innen- und Außenzelt in der Lenkerrolle transportieren. Ansonsten sind größere Drei- oder Mehrpersonen-Zelte fürs Bikepacking meist zu groß. Kleinere Zelte bieten Dir zudem mehr Ruhe und Privatsphäre nach einem anstrengenden Tag im Sattel.

Tipp: Dein Zelt sollte in jedem Fall so lang sein, dass Dein Schlafsack nicht das Innen- gegen das Außenzelt drückt und durch das dort gesammelte Kondenswasser nass wird. Das kostet Dich Wärme. Mehr dazu in unserer Kaufberatung Schlafsäcke.

Biwaksack, Hängematte, Tarp: Alternativen zum Zelt und ihre Grenzen

Unter Extrem-Bikepacker:innen sind auch Zeltalternativen wie Tarp, Biwaksack und Hängematte – oder eine Kombination daraus – wegen ihres (zumindest theoretisch) geringeren Gewichts und hoher Flexibilität und Rechtssicherheit beliebt. Allen Konstruktionen gemein ist aber der Verlust von Sichtschutz – und damit Privatsphäre – und der geringere Wetterschutz. Als Allrounder sind Zelte deshalb nicht zu schlagen.

Biwaksack

Der Biwaksack ist eine wasser- und winddichte Hülle für Deinen Schlafsack. Ursprünglich stammen sie aus dem Alpinismus und dienen als Notfallunterkunft bei Bergtouren, wo ohnehin kein Stellplatz für ein Zelt ist. In einem Biwaksack schläfst Du direkt unter freiem Himmel und bist den Elementen unmittelbar ausgesetzt. Außerdem werden Biwaksäcke schnell von innen feucht, weil Dein nächtlicher Schweiß direkt über Deinem Schlafsack kondensiert. Darunter kann auch die Isolation leiden. Fazit: Option für den Notfall oder für absolute Grammfuchser:innen.

Hängematte

Extrem angesagt in der Outdoor-Welt aktuell, wird die Hängematte zwischen zwei geeignete Ankerpunkte (meist: Bäume) gespannt. Der Schlafkomfort polarisiert. Die einen lieben es, die anderen hassen es. Fakt ist, dass eine Hängematte in alpinem Ödland oder auf einer Wiese nicht sehr hilfreich ist. Auf der Habenseite steht, dass Du nicht auf dem Boden schläfst und vor Insekten sicher bist. Allerdings kann es durch die Unterlüftung schnell kühl werden.

Tarp

Eine wasserdichte Plane, in ihrer einfachsten Form rechteckig, mit Ösen an den Seiten, die Du über Deinen Schlafplatz spannen kannst. Wird gern in Verbindung mit Biwaksack oder Hängematte genutzt und schützt vor Wind und Wetter (wenn auch nicht so gut wie ein Zelt), erhält aber das einmalige Gefühl, direkt unter freiem Himmel zu schlafen.

Tipp: Wenn man Gewicht und Packmaß von Tarp mit dem von Biwaksack oder Hängematte addiert, ist das Ergebnis meist kaum leichter oder kompakter als ein Zelt. Das Zelt ist und bleibt also der nahezu perfekte Allrounder, Biwaksack, Hängematte und Tarp eine spezielle Wahl für Individualist:innen.

Handhabung und Pflege Deines Bikepacking-Zelts

Bei guter Pflege sind hochwertige Zelte zuverlässige Begleiter für viele Jahre. Ein paar Dinge solltest Du aber unterwegs und zu Hause beachten.

Unterwegs

Suche am besten einen Platz mit ebenem Untergrund und achte darauf, Fremdkörper wie spitze Steine zu entfernen, bevor Du das Zelt aufstellst.
Versuche, das Zelt möglichst trocken zu verpacken. Gerade von silikonisiertem Nylon lässt sich Wasser gut abschütteln. Achte darauf, dass das Innenzelt beim Verpacken nicht nass wird.
Schieb die Gestängebögen beim Abbauen aus den Kanälen, anstatt daran zu ziehen. Sonst ziehst Du die Segmente auseinander, was zu zeitaufwendigen Komplikationen führen kann. Apropos Gestängebogen: Selbst der beste Bogen kann unter Last oder bei Fehlbedienung brechen. Eine Reparaturhülse und etwas Duct-Tape solltest Du immer dabei haben.

Achte beim Verpacken darauf, dass spitze oder harte Gegenstände wie Gestängebögen oder Heringe das Zelt nicht beschädigen.

Zu Hause

Demontiere Innen- und Außenzelt und trockne beide Teile ausgiebig.
Am besten entfernst Du vor dem Trocknen Schmutz wie Sand, Tannennadeln oder kleine Steine aus dem Innenzelt.
Wenn das Außenzelt verschmutzt ist, reinigst Du es vorsichtig mit lauwarmem Wasser und einer weichen Bürste. Spezielle Zeltwaschmittel entfernen hartnäckige Verschmutzungen.
Wenn das Zelt sauber und trocken ist, kannst Du es im Original-Transportbeutel lagern. Achte darauf, dass es trocken und dunkel liegt.

Exkurs: Der richtige und legale Zeltplatz

Du hast das optimale Zelt für Deine Bedürfnisse gefunden? Glückwunsch! Bevor Du losziehst, bedenke, dass das sog. „Lagern“ in Deutschland nahezu grundsätzlich verboten ist, während ein Biwak, also eine Nacht unter freiem Himmel ohne besondere Aufbauten meist geduldet wird. Die rechtliche Situation ist allerdings komplex, von Bundesland zu Bundesland leicht und zwischen den Nachbarstaaten gänzlich verschieden. Naturschutzgebiete und Nationalparks sollten wegen ihrer Bedeutung für den Naturschutz generell tabu sein. Einen Kodex zum respektvollen Umgang mit der Natur beim Bikepacking haben wir hier zusammengestellt.