"Crosser oder Gravelbike? Was leisten die Alleskönner und wo beginnen die Unterschiede? Der Crosser ist das agilere Rad mit sportlicherer Haltung. Auch die Parts sind eher auf Geschwindigkeit und aggressiver Sitzhaltung ausgerichtet. Das Gravelbike hat mehr Komfort, einen größeren Radstand und breitere Reifen. Zudem bringe ich mit Gravelbikes eher das Touren und Bikepacking in Verbindung als die schnelle Trainingsrunde auf Wald- und Feldwegen, weshalb ich ein Gravelbike auch als das alltagstauglichere Fahrrad bezeichnen würde."

Sascha, Marketing
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Gravelbikes

Der Trend hinter den Gravelbikes stammt aus den USA. Der Grundgedanke hierzu war ein Rennrad, welches sich neben der Straße auch schnell über Schotter-, Wald- und Feldwege bewegen lässt. Dazu braucht es in erster Linie deutlich breitere Reifen als ein Rennrad. Der Rahmen und die Gabel müssen also entsprechend die Möglichkeit bieten, Reifen von 35 bis 50 mm aufnehmen zu können.

Viele Gravelbikes können sowohl mit 28" als auch mit 27,5" Laufrädern aufgebaut werden. Im Idealfall hat das Gravelbike Scheibenbremsen, damit die Bremsleistung auch bei schwierigen Bodenverhältnissen ausreichend ist. Die Geometrie ist im Vergleich zu einem Cyclocross Fahrrad komfortabler und somit alltagstauglicher. Das gelingt unter anderm durch einen flacheren Lenkwinkel und einem längeren Radstand, was zu einer besseren Laufruhe des Gravelbikes führt.

Wer ein Gravelbike aufbaut, denkt auch sicher über Bikepacking oder ausgedehnte Fahrradtouren nach. Es ist also nicht verkehrt, sich bereits im Vorfeld darüber Gedanken zu machen, welche Fahrradtaschen man zukünftig anbringen möchte.