TrailTrophy Latsch 2015, bike-components, Enduro
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TrailTrophy Latsch 2015

Das Konzept der TrailTrophy ist immer wieder erschreckend einfach: In einer sehr angenehmen Atmosphäre versteht es Thomas (Organisator) ein Rennen zu organisieren, welches...

Vom 29.05.-31.05 ging es wieder auf nach Latsch in den wunderschönen Vinschgau. Wer unseren Blog regelmäßiger verfolgt, hat gemerkt, dass wir letztes Jahr bei der TrailTrophy das erste Mal vor Ort waren und zum Saisonbeginn dieses Jahr im Februar ein weiteres Mal.

Der Vinschgau hat sich zu einem unserer Lieblings-Bikeziele gemausert. Warum? Das Wetter ist unschlagbar stabil. Du kannst wählen, ob du auf der sonnenzugewandten Seite oder auf dem „Schattenhang“ biken möchtest. Die Trails sind sehr gut. Also von sehr verblockt und technisch bis zu schnellen, flowigen Trails ist alles dabei. Dabei sind die Trails auch entsprechend lang und sehr gut gepflegt. Spaß ist garantiert.

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Mittwochnacht ging es zeitig auf die ca. 800 km. Je früher wir ankommen, desto mehr Zeit können wir auf dem Bike verbringen, war das Motto. Thorsten und David waren schon vor Ort und haben uns für Donnerstagnachmittag ein Shuttle gebucht, welches uns hoch zum Holy Hansen fahren sollte. Schnell unsere Sachen im Hotel abgeladen. Kurz in der Sonne erholt und ab zur Festhalle nach Latsch, wo der zentrale Punkt der TrailTrophy für dieses Wochenende sein sollte.

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Später ging es hoch zum Holy Hansen. „Der Holy Hansen ist der erste reine Mountainbike-Trail des Vinschgau. Er bietet Flow pur mit anspruchsvollen Passagen. Ein Mix aus Naturtrail und Bikepark.“ (Trail.de). Locker und mit einer großen Portion Spaß schmissen wir - Jan, Benny, Sebastian, David, Thorsten und Andi - uns von Anlieger-Kurven zu offenen Kurven, schnellen Wurzelpassagen über Wellen und staubige Abschnitte die 1000hm runter ins Tal. Großartig - was für ein Auftakt für die erste TrailTrophy 2015!

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Das Konzept der TrailTrophy ist immer wieder erschreckend einfach: In einer sehr angenehmen Atmosphäre versteht es Thomas (Organisator) ein Rennen zu organisieren, welches für mich nur die positiven Aspekte des Bikesports verkörpert. Du lernst an einem Wochenende die Region spielerisch kennen. Pro Tag werden zwischen drei und fünf Trails gefahren, die auch noch gezeitet werden. Alle ambitionierten Racer kommen auf ihre Kosten, die entspannteren Fahrer nehmen einfach die Trailvielfalt mit. Durch den zentralen Start-Ziel-Bereich wird den Teilnehmern die Gelegenheit gegeben, sich näher kennenzulernen. Neben den Startgebühren umfasst das Paket die Verpflegung der Teilnehmer durch Kuchen, eine Mittagsause und einen Grillabend. Alles in allem ein super Rahmen für alle, die das Biken einmal sportlicher angehen möchten und sich mit anderen messen wollen. Hier liegt auch der Grund für unser Engagement als Partner. Wir glauben an dieses freundschaftliche Konzept, bei dem das gemeinsame Biken absolut im Vordergrund steht.

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Für das Rennen hatte das Team um Thomas wieder das richtige Gefühl für die richtige Mischung der Trails gezeigt. Die erste Stage am Freitag war konditionell eher härter, da relativ viel getreten werden musste. Thorsten und Andi fuhren sich beide einen Platten und schleppten sich damit ins Ziel. Wer keine Panne hatte, sehnte sich einfach nur nach Luft und einmal kurz hinsetzen. Samstagmorgen ging es ca. 600hm mit dem Rad nach oben. Die folgende Stage war mit die härteste des ganzen Wochenendes. Auf einem sehr steinigen, steilen und kurvenreichen Trail ging es runter ins Tal. Die Unterarme, Hände und Bremsen wurden auf ihre Standfestigkeit geprüft. Daneben brauchte es genug Selbstsicherheit, um es unten ins Ziel zu schaffen. Der Sonnenhang von Latsch durfte endlich Sonntag befahren werden. Die Trails sind einfach grandios. Weniger Steine, weniger Gefälle und viel Flow.

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Für mich war es das erste Mal Biken in den Bergen, der Rahmen der Trailtrophy war nahezu perfekt dafür. Man wurde über die einzelnen Stages auf schönen Trails durch das komplette Gebiet geführt. So bekommt man in 3 Tagen eine gute Führung. Die Organisation mit Essen und Kaffee und Kuchen zwischendurch war auch super. Dazu super Wetter und nur nette Leute, geiles Wochenende.

Dank und Kompliment an das TT Team!

Sebastian
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„Hart umkämpft war lange Zeit die Teamwertung: Bei einer addierten Gesamtfahrzeit von 1:32,16 Stunden entschieden am Ende 28 Sekunden Vorsprung zugunsten des Schweizer Teams „Velothek-Kalag 1“ (Urs Stadelmann/Simon Weber/Hans Ueli-Aebischer). Zweiter wurde das Team „Redheads Team & Friends“ (D) mit Tommy Umbreit, Matthias Menzl und Felix Stieber vor dem zweiten Schweizer Team „Velothek Kalag 2“ mit Daniel Vögle, Roland Czuday und André Huser.
Der Sonderpreis für das schnellste reine Frauen-Team ging an die „Swissgirls“ mit Manuela Stadelmann, Jeanette Mayr und Kathrin Fritschi.

Sieger der Teamwertung in der Pro Class wurde das Team „The Hive/e*thirteen“ mit Nathaniel Goiny, Thomas Schäfer und Valentin Schorpp vor dem Team „Maxx Bike Eldorado“ mit Simon und Benjamin Notdurfter und Jürgen Holzknecht. Dritte wurde die Mannschaft „Alutech Cycles“ mit Alutech-Chef Jürgen Schlender und seinen Teamkollegen Matthias Neuffer und Daniel Gottschall.

Wir als bc Team fuhren in der Pro Class auf den vierten Platz. Im Harz wird sich das hoffentlich besser für uns ausgehen. Wir sehen uns dort.