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Weihnachtsbäckerei

Als wir dieses Jahr zusammensaßen und über unser Weihnachtsspecial für unseren Blog nachdenken wollten, sind uns spontan die Themen Backen und Müsliriegel eingefallen.

Als wir dieses Jahr zusammensaßen und über unser Weihnachtsspecial für unseren Blog nachdenken wollten, ist uns spontan das Thema Backen und Müsliriegel eingefallen. Kurzerhand haben wir uns daraufhin am 2. Adventsfreitag bei Sebastian getroffen und 2 Müsliriegelrezepte ausprobiert. Eins nach Vorgabe, das zweite Freestyle.
Nach dem ersten Bier und ein bisschen Gequatsche suchten wir den Weg in die Küche, um mit unserem Backprojekt zu beginnen. Keine Angst, manche von uns finden den Weg auch ohne Bier dorthin. Nach einem kurzen Überblick über die Zutaten und das Rezept teilten wir die Aufgaben auf und schon ging es los.

Die benötigten Zutaten für die Riegel

Die benötigten Zutaten für die Riegel

Benny beim Kleinschneiden

Alle Zutaten zerkleinern

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Die Zutaten werden miteinander vermengt

Die Zutaten werden vermischt

Müsliriegel mit Trockenpflaumen - Zutaten und Küchenwerkzeuge

Für den Anfang entschieden wir uns für das Chefkoch Rezept mit dem Namen „Müsliriegel mit Backpflaumen“. Hört sich überraschend einfach an – ist es auch. An Zutaten benötigt ihr hierfür Folgendes:


100g Backpflaume(n), klein gehackt 
100g Kürbiskerne, klein gehackt  
100g Haselnüsse, klein gehackt  
200g Feige(n), getrocknete, klein gehackt  
200g Rosinen 
100g Sonnenblumenkerne  
300g Weizenmehl, Vollkorn oder Dinkelvollkornmehl 
300g Haferflocken, kernige 
500ml Wasser oder Traubensaft

4 Äpfel, säuerliche, mit Schale, entkernt, grob geraspelt 
9EL Öl (Sonnenblumenöl) 
1TL Salz  
5EL Honig 
4TL Zimt 
Großes Stück Blockschokolade

An Hardware oder auch Küchengerätschaften braucht ihr:

Mörser, große Schüssel, Backblech, Backpapier, Schneidebrett, Messer, Apfelschneider, Raspel, Plastikbeutel, Waage Bierflasche und Pizzaschneider.

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Zutaten vorbereiten

Im ersten Schritt müssen alle Zutaten zerkleinert und geschnitten werden. Für die Nüsse haben wir dazu einen Mörser verwendet, da es mit dem Messer zu umständlich war. Die Sonnenblumenkerne steckten wir in einen Gefrierbeutel und malträtierten sie bis zur gewünschten Größe mit einer Bierflasche. Genial! Mit dem Mörser wären sie uns zu fein geworden und es hätte deutlich weniger Spaßpunkte gegeben. Die Datteln und Feigen schnitten wir mit einem Messer in kleine Stücke. Die Äpfel mit einem Apfelschneider zerkleinern und anschließend klein raspeln. Diesen Schritt aber so weit wie möglich nach hinten hinausschieben, da sonst die Äpfel braun werden.

Tipp der Frau: Zitrone über die Äpfel träufeln.
Weiblicher Hinweis hinterher: Die Äpfel werden beim Backen sowieso braun. Ihr merkt, die weibliche Unterstützung ist bei diesem Projekt mehr als nur hilfreich.

Nachdem ihr nun alle Zutaten vorbereitet habt, könnt ihr diese einfach in einer Rührschüssel zusammenschütten. Weiterer sehr hilfreicher Tipp der Frau: Ihr hättet auch direkt eine große Schüssel nehmen können. Antwort der Männer: Richtig, wir schütten aber lieber erst alles von einer kleinen Schüssel in eine große, um zu sehen ob die Kleine wirklich zu klein ist.

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Zutaten vermengen

Das erste Zwischenergebnis kann sich sehen lassen: Mit Milch wäre es ein super Müsli. Jetzt nur noch das Mehl, Haferflocken, Wasser, ÖL, Salz, Honig und Zimt hinzufügen und alles miteinander vermengen. Der weibliche Clou: Statt Wasser Traubensaft nehmen, das gibt Süße und Geschmack, wir haben Johannisbeersaft verwendet.
Nachdem wir alles vermengt hatten, kamen von Männerseite Zweifel auf, ob der Teig denn auch wirklich zusammenhält und die typische Riegel-Konsistenz erzielt wird? Tipp der Frauen: Der Zucker aus dem Honig und dem Johannisbeersaft karamellisiert und hält somit den Riegel zusammen.
Männliche Erkenntnis: Wie, so einfach geht das? Verblüffend.

Nun den Teig auf das Backblech kippen/stürzen und gleichmäßig verteilen. Danach bei 200°C im vorgeheizten Backofen Ober-/ Unterhitze 40 Minuten backen.

Kurz bevor die Riegel, als eine große Riegelplatte, aus dem Backofen genommen werden konnten, entschieden wir uns, spontan wie wir sind, noch Schokolade zu schmelzen, um die Riegel ein wenig zu pimpen.

Die Riegelplatte aus dem Ofen nehmen und sofort mit dem Pizzaschneider in gleichmäßige Stücke schneiden. Danach die noch warmen Riegel mit der flüssigen Schokolade übergießen. Abkühlen lassen und fertig.
Achtung: Die Riegel entwickeln während des Abkühlens noch deutlich an Geschmack und Süße. Lecker!
Alles in allem sind Riegel eine wirklich einfache Sache und schnell gemacht. Kleiner Tipp von Chefkoch.de: Die Riegel einfrieren und nach Bedarf aus dem Eisfach holen und im Toaster auftauen.

Endlich fertig und erst einmal anstoßen, das Werk ist vollbracht.

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Die Zutaten werden miteinander vermengt

Die Zutaten werden vermischt

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Backrunde 2: Freestyle

Nach der ersten Runde und der gemeinsamen Verköstigung ging es an die Manöverkritik: Der Geschmack kam zu stark über die Schokolade, die wir wohl zu dick aufgetragen hatten. Dazu kamen die Riegel nicht fruchtig genug und null süß rüber. Also entschieden wir uns in der nächste Runde für mehr Freestyle, mehr Frucht und Süße.

In Zahlen verwendeten wir folgende Mengen und Zutaten:

200g Trockenpflaumen
200g getrocknete Aprikosen
100g Nuss und Kern Mix
220g Haferflocken
200g Honig
1 Apfel
300ml Milch

Die Pflaumen und Aprikosen haben wir wieder mit dem Messer zerkleinert, aber diesmal in nicht zu kleine Stücke geschnitten. Den Nuss-Kern-Mix mit dem Mörser zerkleinern und den Apfel mit einer Raspel in feine Streifen zerkleinern.
Die Haferflocken haben wir diesmal in 300ml Milch aufgeweicht, bevor wir sie mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel vermengt haben.

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Zu guter Letzt haben wir noch 200g Honig hinzugefügt und 80gr Mehl. Alles gut vermengt und für 25min bei 200° C Ober-/Unterhitze in den Backofen.
Das Ergebnis konnte sich sehen und schmecken lassen. Die Riegel waren den richtigen Tick süßer und deutlich fruchtiger als der erste Durchgang. Schön zu sehen ist, dass jeder nach seinen Präferenzen die Riegel gestalten kann. Mehr Frucht bedeutet logischerweise auch einen fruchtigeren Geschmack, ebenso gilt dies für den Honig in Relation zur Süße des Riegels.

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Also, viel Spaß beim Nachbacken und eine schöne Weihnachtszeit!

Roland, Benny, Sebastian