Ein Biker montiert nach einer Panne einen neuen Schlauch zwischen Felge und Reifen seines Gravelbikes.
Ein Biker montiert nach einer Panne einen neuen Schlauch zwischen Felge und Reifen seines Gravelbikes.

Schlauch oder Tubeless am Fahrrad: Welches System passt für welchen Einsatzbereich?

Fahrradschlauch oder Tubeless-Reifen? Butyl, TPU oder Latex? Welches System das beste für Dich und Dein Bike ist, erfährst Du hier.

Seit John Boyd Dunlop im Jahre 1888 den pneumatischen Reifen erfunden hat, rollen nahezu alle Fahrräder auf Luftbereifung. Wie die Luft im Reifen gehalten wird, hat sich allerdings über die Jahrzehnte geändert. Heute hast Du die Wahl zwischen (Innen-)Schlauch, Tubeless-Systemen oder Schlauchreifen. Alle Systeme haben ihre Vorteile und Berechtigung. Schließlich sind die Anforderungen bei einem Mountainbike andere als bei einem Rennrad, Gravelbike oder Commuter. Wir erklären die gängigen Lösungen und zeigen, welches System für Dein Bike und Deinen Einsatzbereich sinnvoll ist.

2 Biker haben eine Reifenpanne während einer Tour. Während der eine einen Schlauch zückt, sucht der andere in seiner Rückentasche nach einer CO2 Kartusche.
2 Biker haben eine Reifenpanne während einer Tour. Während der eine einen Schlauch zückt, sucht der andere in seiner Rückentasche nach einer CO2 Kartusche.

Platten? Mit einem Schlauch bist Du dank einfacher Montage schnell wieder auf dem Bike.

Ein Pirelli P-Zero SmarTube und eine Kartusche wurden zur Mitnahme direkt am Rahmen befestigt.
Ein Pirelli P-Zero SmarTube und eine Kartusche wurden zur Mitnahme direkt am Rahmen befestigt.

Optimal zur Mitnahme: Fahrradschläuche aus thermoplastischen Kunststoffen.

TL;DR – Das Wichtigste kompakt!

Du suchst eine schnelle Antwort darauf, welches System das beste für Dich ist? Kein Problem: Wenn Du

  • besonderen Wert auf maximale Performance und Pannensicherheit im Gelände (MTB, Gravel & Cross) legst: Tubeless
  • ein leichtgewichtiges und schnell rollendes System mit einfacher Handhabung suchst: TPU-Schlauch
  • eine preisgünstige, einfach zu handhabende und robuste Lösung willst: Butyl-Schlauch

In den folgenden Absätzen erklären wir genauer, warum sich welches System wofür eignet.

Der bewährte Klassiker: Schlauch

Schläuche dienen als Luftbehälter im Reifen und waren lange der Standard an allen Fahrrädern. Im Vergleich zu schlauchlosen Systemen sind sie einfacher in der Handhabung und Wartung, denn sie sind leicht und schnell zu montieren oder zu wechseln. Moderne Materialien bieten dabei verbesserte Abrolleigenschaften und höheren Pannenschutz.

Worauf Du immer achten musst, ganz gleich, welches Bike Du fährst, ist die passende Schlauchgröße: Die sollte zum Laufraddurchmesser und zur Reifenbreite passen. Einige Schläuche haben dabei einen gewissen Spielraum. So gibt es Varianten, die Du sowohl für 27,5-Zoll- als auch für 29-Zoll-Reifen verwenden kannst – diese sind auch ideal als Ersatzschlauch für ein Mullet geeignet (ein Bike mit kleinerem Hinter- als Vorderrad). In unserem Shop findest Du Filter zur Reifengröße und -breite.

Beim Ventil solltest Du darauf achten, dass es mit Deiner Luftpumpe kompatibel ist und der Durchmesser durch die Bohrung Deiner Felgen passt. An sportlichen Rädern ist das Sclaverand-Ventil üblich – auch bekannt als Renn-, Presta- oder französisches Ventil. Passend dazu sind die meisten Felgen mit einer 6,5-Millimeter-Bohrung versehen. Insbesondere beim Rennrad solltest Du auch die Ventillänge beachten. Hochprofilfelgen benötigen längere Ventile oder alternativ Ventilverlängerungen. Schraderventile (auch Autoventil) und Dunlopventile findet man heute eher an günstigen Rädern. Sie benötigen eine größere Felgenbohrung mit 8,5 Millimetern Durchmesser. Neu ist das 2024 von Schwalbe vorgestellte Clik Valve oder Clik-Ventil. Es passt wie das Sclaverand-Ventil in eine 6,5-Millimeter-Bohrung und ist besonders bedienfreundlich. In unserem Artikel zur Ventilkunde erfährst Du mehr über die verschiedenen Fahrradventile. 

Fahrradschläuche aus Butyl

Ein Großteil der Fahrradschläuche wird aus Butylkautschuk hergestellt – kurz Butyl. Das Material hat sich über lange Zeit bewährt und ist universell einsetzbar. Butylschläuche sind günstig und halten die Luft zuverlässig über lange Zeiträume. Sie eignen sich daher auch für Räder, die zwischendurch länger stehen, ohne gefahren zu werden oder für Pendler, die möglichst wenig Zeit mit Wartung verbringen wollen. Die meisten Hersteller bieten sie in verschiedenen Gewichtsklassen an. Dabei wird die Materialstärke variiert. Schläuche aus dickerem Material sind günstiger und robuster, bieten also etwas mehr Schutz vor Durchschlägen und -stichen. Schläuche aus dünnerem Material sind leichter und daher besonders im sportlichen Bereich sinnvoll, denn: Weniger Material bedeutet auch weniger Rollwiderstand. Bei einer Panne kannst Du Butylschläuche einfach mit selbstklebenden Flicken reparieren oder zum bewährten Flickzeug mit Gummiflicken und Vulkanisierlösung greifen. Wenn Du auf Nachhaltigkeit Wert legst, dann wird Dich interessieren, dass Butylschläuche recycelt werden können. Schläuche von Schwalbe bestehen seit einiger Zeit zu einem Anteil aus recycelten Altschläuchen. Den Markt für Schläuche aus Butyl dominieren die großen Reifenhersteller.

Fahrradschläuche aus thermoplastischen Kunststoffen

Relativ neu am Markt sind Schläuche aus thermoplastischen Kunststoffen. In den Bezeichnungen und den Filtern in unserem Shop erkennst Du sie an den Kürzeln TPE (Thermoplastische Elastomere), TPU (Thermoplastische Elastomere auf Urethanbasis) oder vereinfacht „Spezialkunststoff“. Sie sind extrem leicht, noch leichter als Latexschläuche, halten die Luft dauerhaft und rollen besser als Butylschläuche. Die Hersteller versprechen außerdem einen Pannenschutz, der mit Tubeless-Systemen konkurrieren kann. Im Falle einer Panne kannst Du Schläuche aus thermoplastischen Kunststoffen mit selbstklebenden Flicken reparieren. Dabei raten wir, die Hinweise des jeweiligen Schlauchherstellers zu beachten, welche Flicken geeignet sind und was es dabei zu beachten gilt. Im Vergleich zu Tubeless-Systemen benötigen sie, wie Butylschläuche, weniger „Nachpumpen“ und sind deshalb ideal für sportliche Fahrer, die zugunsten der einfachen Handhabung auf die letzten Prozent Performance verzichten können. Nicht zuletzt eignen sie sich wegen ihres minimalen Packmaßes und Gewichts hervorragend als Ersatzschlauch überall dort, wo Platz knapp ist und Leistung zählt.

Abgebildet ist ein Butyl-Schlauch und ein Schlauch aus thermoplastischem Kunststoff. Der TPU Schlauch ist deutlich kleiner.
Abgebildet ist ein Butyl-Schlauch und ein Schlauch aus thermoplastischem Kunststoff. Der TPU Schlauch ist deutlich kleiner.

Im Vergleich zu Butyl-Schläuchen haben TPU-Schläuche ein deutlich geringeres Packmaß und weniger Gewicht. © bc GmbH

Fahrradschläuche aus Latex

Latexschläuche waren lange Zeit bei ambitionierten Radsportlern beliebt. Sie sind leichter und geschmeidiger als Butyl und bieten einen sehr geringen Rollwiderstand. Heute spielen sie jedoch eher eine Nischenrolle, da Schläuche aus thermoplastischen Kunststoffen einfacher zu handhaben sind und ein deutlich kleineres Packmaß haben. Bei der Montage von Latexschläuchen solltest Du etwas vorsichtiger sein, da das Material empfindlich ist und nicht zwischen Reifen und Felge oder mit einem Reifenheber eingeklemmt werden sollte. Da Latex die Luft nicht so lange hält wie Butyl, bist Du gut beraten, den Luftdruck öfter zu kontrollieren und bei Bedarf nachzupumpen. Kleine Löcher kannst Du mit normalem Flickzeug reparieren.

Stand der Technik: Tubeless

Bei den schlauchlosen Tubeless-Systemen montierst Du den Reifen direkt auf der Felge. Durch das Weglassen des Schlauches rollen Tubeless-Reifen schneller und geschmeidiger. Außerdem ist das System grundlegend pannensicherer – insbesondere bei niedrigen Luftdrücken. An Gravel- und Mountainbikes hat sich tubeless weitgehend durchgesetzt. Beim Rennrad sind die Anforderungen an Reifen und Felgen aufgrund der hohen Luftdrücke anders, aber auch hier steigen immer mehr Fahrer:innen um. 

Wie schlauchlose Bereifung funktioniert

Tubeless-spezifische Reifen und Felgen passen so genau zueinander, dass sie eine luftdichte Kammer bilden und kein Schlauch mehr benötigt wird. Um die Speichenlöcher in der Felge luftdicht zu verschließen, klebst Du zuvor ein spezielles Felgenband hinein. Das Tubeless-Ventil schraubst Du direkt in die Ventilbohrung der Felge. Viele Kombinationen hochwertiger Reifen und Felgen halten so schon die Luft, aber richtig komplett ist das System erst mit Reifendichtmittel – oft Dichtmilch genannt. Diese Flüssigkeit füllst Du entweder vor der Montage in den Reifen oder danach durch das Ventil. Sie sorgt nicht nur dafür, dass der Reifen dauerhaft luftdicht auf der Felge sitzt – sie dichtet auch kleinere Reifenschäden ab. Pannen durch Dornen etwa gehören so der Vergangenheit an. Das Dichtmittel sollte alle paar Monate erneuert werden, da es mit der Zeit austrocknet. Wie lange Du mit einer Füllung fahren kannst, hängt vom Hersteller ab.

Reifenschäden, die die Dichtmilch nicht allein schließt, kannst Du mit speziellen Reparatur-Sets stopfen. Dazu kann das Laufrad im Bike und der Reifen auf der Felge bleiben. Für den Fall, dass sich eine Panne mal nicht flicken lässt, empfehlen wir, auch bei tubeless immer einen Ersatzschlauch für den Notfall dabeizuhaben, z. B. einen winzigen TPU-Schlauch.

bc basic Pro Tubeless Felgenband wird auf eine Felge aufgezogen.
bc basic Pro Tubeless Felgenband wird auf eine Felge aufgezogen.

Zur luftdichten Montage eines Tubeless-Reifens ist ein Tubeless-Felgenband erforderlich.

Die Dichtmilch wird über das Tubeless-Ventil in den Reifen eingefüllt.
Die Dichtmilch wird über das Tubeless-Ventil in den Reifen eingefüllt.

Das System wird mit Hilfe einer speziellen Dichtmilch luftdicht abgeschlossen.

Vorsprung im Rennen: Schlauchreifen

Schlauchreifen – auch unter dem Begriff Tubular geführt – sind in sich luftdicht geschlossene Reifen. Um Schlauchreifen fahren zu können, benötigst Du Laufräder mit speziellen Felgen, auf denen die Reifen mithilfe von Schlauchreifenkitt, -kleber oder -klebeband verklebt werden. Das Ventil ist fest am Reifen verbaut. Die Kombination aus Reifen und Felgen kann dabei sehr leicht konstruiert werden. Schlauchreifen rollen schnell und geschmeidig. Sie sind bei Cyclocross- und Rennrad-Profis verbreitet, aber auch ambitionierte Freizeitsportler können von den Vorteilen profitieren. Bei einer Panne kannst Du versuchen, mit Tubeless-Dichtmittel abzuhelfen, bevor der Reifen getauscht werden muss. Montage und Reparatur sind aber nicht trivial.

Vergleichstabelle: Vor - und Nachteile der verschiedenen Systeme

 

Butyl

thermoplastische Kunststoffe

Latex

Tubeless

Schlauchreifen

Montage

+++

+++

+++

+

-

Dichtigkeit des Systems

+++

++

+

+/-

+++

Pannensicherheit

++

+++

++

+++

+++

Reparaturfähigkeit

+++

+

+++

++

-

Rollwiderstand

-

++

++

+++

+++

Gewicht

-

+++

+

+++

+++

Einsatzbereich

Commuter

Reiseradler

Trekking

Gelegenheitsradler

Rennrad

Rennrad

MTB

Gravel

Rennrad

Rennrad (Performance)

 

Reifenmontage und Luftdruck

Bei der Montage von Reifen mit Schläuchen oder Tubeless-Reifen können gute Reifenheber eine große Hilfe sein. Neben einer Standpumpe empfehlen wir zum einfachen Aufpumpen von Tubeless-Reifen einen einzelnen oder in die Pumpe integrierten Booster. Der Luftdruck hat einen enormen Einfluss auf das Fahrverhalten. Hier lohnt es sich, im Rahmen der Herstellerempfehlungen etwas zu experimentieren. Ein präziser Luftdruckprüfer hilft Dir dabei, passende Werte jederzeit reproduzieren zu können.

Ein Biker pumpt nach einer Panne Luft in den Schlauch seines Laufrads.
Ein Biker pumpt nach einer Panne Luft in den Schlauch seines Laufrads.

FAQ: Schlauch oder Tubeless am Fahrrad

Tubeless oder Schlauch – was ist besser?

Das hängt vom Einsatz ab. Tubeless bietet im Gelände und bei niedrigem Luftdruck mehr Grip und Pannenschutz, ist aber aufwendiger im Aufbau und in der Pflege. Ein Schlauchsystem ist einfacher und günstiger. Verwendest Du einen leichten (aber teureren) Kunststoffschlauch, kannst Du mit dem geringsten Systemgewicht punkten. Kurz: Tubeless ist offroad auf jeden Fall vorzuziehen und kann für ambitionierte Straßeneinsätze sinnvoll sein. Ein Schlauch eignet sich, wenn Du ein einfaches, pflegeleichtes System suchst.

Was sind die Nachteile von Tubeless?

Tubeless ist im Aufbau anspruchsvoller, die Dichtmilch muss regelmäßig nachgefüllt werden, da sie beim Abdichten von kleinen Löchern verloren geht oder mit der Zeit austrocknet. Größere Schnitte, die die Milch nicht schließt, sind unterwegs umständlicher zu flicken – manchmal hilft sogar nur noch ein Schlauch.

Wie viel Gewicht spare ich mit Tubeless wirklich?

Ein Tubeless-Setup spart weniger Gewicht ein als oft gedacht: Man spart zwar den Schlauch, muss aber Dichtmilch, Ventile, Felgenbänder und die teils schwereren tubeless-tauglichen Reifen einrechnen. Alles in allem ist das Tubeless-System oft etwas schwerer als das Setup mit einem leichten TPU-Schlauch.

Wie oft muss ich die Dichtmilch nachfüllen?

Die Milch trocknet mit der Zeit ein und verliert ihre Dichtwirkung. Je nach Dichtmilch, Temperatur, der Luftdichtigkeit Deines Reifen-Felgensystems und der Nutzung solltest Du etwa alle zwei bis sechs Monate Dichtmilch nachfüllen. Ein einfacher Check: Reifen schütteln. Hörst Du keine Flüssigkeit mehr, ist es Zeit zum Nachfüllen.

Für wen lohnt sich Tubeless und für wen der Schlauch?

Tubeless lohnt sich vor allem für MTB, Gravel und ambitionierte Rennradfahrer:innen, die niedrigen Druck, Grip und Pannenschutz erreichen möchten. Beim klassischen Alltags- oder Tourenrad und für alle, die ein unkompliziertes System bevorzugen, ist ein Schlauch meist die bessere Wahl. Ein leichter TPU-Schlauch eignet sich für alle, die gute Performance mit einfacher Handhabung kombinieren möchten.

Butyl, TPU oder Latex: Welcher Schlauch ist der richtige für mich?

Butyl ist der robuste, günstige Standard, hält die Luft gut, ist aber am schwersten. Latex rollt am leichtesten und ist sehr geschmeidig, verliert aber schnell Luft und ist empfindlich. TPU- oder TPE-Schläuche sind extrem leicht, klein verpackbar und halten die Luft sehr gut. Beim Rollwiderstand liegen sie je nach Modell fast auf Tubeless-Niveau. Beachte, dass sie spezielle Flicken brauchen!

Sind TPU-Schläuche (z. B. Aerothan) besser als Butyl?

TPU-Schläuche sind deutlich leichter als Butyl und bieten einen geringeren Rollwiderstand. Je nach Modell kommen sie damit sehr nahe an ein Tubeless-Setup heran. Dafür sind TPU-Schläuche deutlich teurer, hitzeempfindlicher und nur mit speziellen Patches zu flicken. Als leichter Ersatzschlauch oder für ambitionierte Fahrer:innen, die Gewicht und Rollwiderstand optimieren möchten sind sie eine hervorragende Wahl. Für den Alltag bleibt Butyl die solide, unkomplizierte und günstige Lösung.

Was ist das Schwalbe Clik Valve?

Das Clik Valve ist ein neues Ventilsystem von Schwalbe, das das Aufpumpen vereinfacht: Der Pumpenkopf rastet ohne Hebel oder Schrauben ein, der Luftfluss ist verbessert und das System dichtet zuverlässig beim Pumpen ab.

Ist man mit Tubeless schneller?

Auf glattem Asphalt ist der Unterschied klein: Tubeless rollt etwa so leicht wie ein Reifen mit TPU-Schlauch. Der spürbare Vorteil entsteht eher im Gelände. Dort kannst Du tubeless mit weniger Luftdruck fahren, was mehr Grip und Komfort bringt sowie Rollverluste durch Unebenheiten reduziert.

Wie rüste ich auf Tubeless um?

In Kürze: Prüfe zuerst, ob Felge und Reifen tubeless-ready sind und ziehe ggf. ein Tubeless-taugliches Felgenband ein! Setze dann das Tubeless-Ventil ein, montiere den Reifen und gib einen kräftigen Luftstoß (Kompressor oder Tubeless-Booster) in den Reifen, sodass er sich setzt! Zum Schluss füllst Du die Dichtmilch durch das Ventil ein, setzt den Ventileinsatz ein und pumpst den Reifen auf. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findest Du in unserem How-To zum Tubeless-Umrüsten.

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