DT Swiss MTB-Suspension

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"DT Swiss präsentiert mit der 232 ONE Platform ein leistungsstarkes Cross-Country-Fahrwerk. Die Federgabeln und Dämpfer der 232 ONE Serie zeichnen sich durch ein sehr feines Ansprechverhalten aus, abgerundet mit der unverschämt leichten, bisher einmaligen Upside-Down Teleskopsattelstütze. Besonders die Gabeln zeigen einmal mehr die hohe Schweizer Ingenieurskunst: Die Topologie-optimierte Konstruktion ermöglicht ein perfektes Verhältnis aus geringem Gewicht und hoher Steifigkeit. Eine klare Empfehlung auch für XC-Fahrer mit Enduro-Sozialisierung!"

Jens, Brandmanager
Jens, Brandmanager
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"Jetzt bei uns verfügbar: Mit der D 232 ONE Carbon Sattelstütze bringt DT Swiss ein echtes Novum auf den Markt. Die speziell für Cross Country-Fahrer entwickelte Teleskop-sattelstüzte funktioniert mit der Upside-Down-Technologie. Sie lässt sich dadurch absolut unkompliziert warten und ist dabei noch verteufelt leicht. Damit rundet DT Swiss sein Portfolio im Bereich Federungselemente sehr gelungen ab."

Jens, Brandmanager
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DT Swiss 232 ONE Platform – für mehr Abfahrtsspaß auf dem Cross-Country-Kurs

DT Swiss legt zur Saison 2020 seine XC-Federgabeln und -Dämpfer komplett neu auf. Hauptfokus: Die brandneue 232 ONE Platform soll die Grenzen moderner Cross-Country-Bikes noch weiter verschieben. „Downcountry“ wird dieser Trend genannt. Ergänzt wird das Portfolio passenderweise um eine absenkbare Sattelstütze. Wir haben uns direkt bei DT Swiss in der Schweiz ein Bild von den Neuheiten gemacht. 

„So viel Abfahrtsspaß hatte ich auf einem XC-Bike gefühlt noch nie“, lautet die spontane Reaktion von Nils, Produktmanager bei bike-components, nach seiner Testrunde mit den Komponenten der neuen 232 ONE Platform von DT Swiss. „Und das ist absolut zeitgemäß.“ Denn wirft man einen Blick auf moderne XC-Rundkurse, dann geht es mit dieser Disziplin mehr und mehr bergab: Natürlich nicht im Sinne eines Niedergangs, sondern was die Abfahrt betrifft. Die Strecken werden immer anspruchsvoller, entsprechend werden auch die Bikes samt zugehörigen Komponenten immer abfahrtstauglicher. Das Schöne: Kompromisse in Sachen Vortrieb oder Geschwindigkeitseinbußen bergauf? Fehlanzeige! Diese Entwicklung prägt sogar eine – vielleicht nicht ganz ernst gemeinte, aber definitiv wahrheitsgemäße – Bezeichnung einer Kategorie von Bikes: Downcountry. Flink und leichtfüßig bergauf, mit Nehmerqualitäten und stabiler Geometrie bergab.

Fahrwerkskomponenten für moderne XC-Boliden

Genau für diese Ansprüche hat die Schweizer Präzisionsschmiede DT Swiss nun mit der brandneuen 232 ONE Platform ein extrem spannendes Trio geliefert: perfekt aufeinander abgestimmte Federgabeln, Dämpfer und eine XC-taugliche Vario-Sattelstütze. Bei unserem Hausbesuch im schweizerischen Biel durften wir die neuen Komponenten direkt auf den heimischen Jura-Trails in unmittelbarer Nähe zum DT Swiss-Hauptquartier ausprobieren.
Dass DT Swiss den Laufradbau in höchster Vollendung beherrscht, dürfte längst bekannt sein. Vielleicht sogar so bekannt, dass der Glanz der Laufräder manches Mal die Existenz ausgezeichneter Suspension-Produkte überstrahlt. Dabei steckt in den Federgabeln, den Dämpfern – und neu auch in der Dropper Seat Post – aus dem Hause DT Swiss exakt der gleiche Anspruch an Präzision, an Performance und Schweizer Ingenieurskunst. Nicht umsonst werkeln in den Laboren von DT Swiss neben den Rollenprüfständen für Laufräder die Pendants zur Prüfung der Belastungsfähigkeit von Fahrwerkskomponenten.
Und die Trails direkt vor der Haustür stellen das Outdoor-Testlabor dar. Testfahrer? Nun, zum einen finden sich in der Belegschaft von DT Swiss neben sehr guten Ingenieuren auch sehr gute Mountainbiker – oder beides unisono. Zum anderen geben die Profis vom Thömus-Team, wie etwa Mathias Flückiger, der den ersten XC-Weltcup der Saison 2019 mit einem Prototypen (mit Serienreife) der F 232 ONE Federgabel gewann, wertvolles Experten-Feedback.

 F 232 ONE Federgabel: geringes Gewicht, top Steifigkeit

Betrachten wir die neuen Fahrwerkskomponenten im Detail: Für die F 232 ONE Federgabel machten sich die Suspension-Ingenieure rund um Chefentwickler Jerôme nicht „nur“ am Innenleben (mit einer Luft-Luft-Federung) der neuen XC-Gabel zu schaffen: „Wir haben ein besonderes Augenmerk auf die Steifigkeit der Gabel gelegt, um den Sprüngen und Drops auf modernen XC-Kursen etwas entgegenzusetzen. Um aber gleichzeitig nicht das Gewicht aus den Augen zu verlieren, ist die Topologie des Castings optimiert: Die unterschiedlichen Einflüsse der Bremse, der Dämpfung, der Federung haben wir funktionell ins Produktdesign übersetzt und können so die auftretenden Kräfte bedarfsgerecht aufnehmen – und Gewicht sparen, wo das möglich und vor allem auch sinnvoll ist.“

R 232 ONE Dämpfer: Federkennlinie für Cross-Country-Fahrer

Für die heckseitige Federung bringt DT Swiss als Teil der 232 ONE Platform einen passenden Luftdämpfer, den R 232 ONE. Dessen dreistufig einstellbare (und bei Bedarf per Remote-Hebel bedienbare) Dämpfung baue auf jener aus dem größeren 535-Dämpfer für den All Mountain- und Enduro-Einsatz auf, erklärt Jerôme. Große Aufmerksamkeit habe zudem die Luftkammer erfahren, um die Federkennlinie des Luftdämpfers entsprechend den Erfordernissen im Cross-Country-(Renn-)Sport zu gestalten.

D 232 ONE Vario-Sattelstütze: Leichtgewichtiges Highlight Upside-Down

Ein in Anbetracht der technischer werdenden Abfahrten beim XC noch junges Erfordernis ist die absenkbare Sattelstütze. Mit der DT Swiss D 232 ONE präsentiert uns Jerôme ein echtes Highlight in diesem Segment: „Wir haben mit Blick auf den gewünschten Verstellbereich von 60 mm einerseits und den Service-Gedanken andererseits eine Upside-Down-Sattelstütze entwickelt. Der gesamte Mechanismus – wir nennen das die Upside-Drop-Technologie – versteckt sich im oberen Teil der Stütze außerhalb des Rahmens und direkt unterhalb des Sattels. Dadurch lässt sich die neue Stütze ohne Spezialwerkzeug und binnen ein paar Minuten komplett warten.“

Fazit: Der erste Fahreindruck

"Auf unserer MTB-Runde direkt vor den Toren von Biel und mit Blick ins Berner Oberland kam ich nicht nur in Sachen Aussicht voll auf meine Kosten: Rauf ging es für mich dank sehr leichtem XC-Fully mit dem neuen DT-Fahrwerk fast schon spielerisch, bergab musste ich mich – obwohl sonst an ein Enduro gewöhnt – nicht zügeln. Die kurzhubige Vario-Sattelstütze habe ich besonders schätzen gelernt, da war Platz für Bewegung auf dem Rad. Und ich muss zugeben, ich mag diesen Ansatz von Downcountry. Vermutlich wegen der Abfahrt…"

Nils, Produktmanagement