Zwei Radfahrende fahren auf einem roten Radweg durch eine von Bäumen gesäumte Straße; Poller trennen den Radweg von der Fahrbahn.
Zwei Radfahrende fahren auf einem roten Radweg durch eine von Bäumen gesäumte Straße; Poller trennen den Radweg von der Fahrbahn.

Elf Tipps zum Pendeln mit dem Fahrrad

Pendeln mit dem Fahrrad spart Spritkosten und Zeit, verringert Stress und ist gut für die Umwelt. Wie Du am komfortabelsten pendelst, erfährst Du hier.

1. Bekleidung – gut angezogen fährt sich's besser

„Ich fahre im Alltag immer mit dem Fahrrad. Ausnahmen mache ich nur, wenn es in Strömen regnet oder mich der Wind fast vom Rad pustet. Für bestes Wohlfühlklima schwöre ich auf das sogenannte Zwiebelprinzip: mehrere Schichten übereinander. So kann ich mich je nach Wetterlage flexibel anpassen.

Je nachdem, wie lange und fordernd Dein Commute ist, kannst Du entweder in funktionale Radklamotten schlüpfen oder in Deinen Alltagsklamotten fahren. Wichtig ist, dass Deine Kleidung (besonders die Jacke) atmungsaktiv ist, denn sonst wird Dir schon nach wenigen Minuten unangenehm warm.

Regenbekleidung gehört zur Grundausstattung. Achte auch hier auf atmungsaktive Materialien, damit Du nicht ins Schwitzen gerätst!

Und auch wenn es nur ein kurzer Weg ist: Wähle reflektierende Bekleidung in auffälligen Farben! Du wirst besser gesehen und das ist ein großes Sicherheitsplus im Verkehr – zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Unser Tipp zum Schluss: Ein frisches Wechselshirt im Büro kann für Dein Wohlbefinden und das Deiner Kolleg:innen sinnvoll sein.

2. Den inneren Schweinehund bekämpfen – mach die Gewohnheit zu Deiner Verbündeten!

„Um in die Routine des Radpendels zu kommen, habe ich mir zuerst zwei feste Tage pro Woche vorgenommen. Ganz egal, wie das Wetter war. Und siehe da: Mit der Zeit wurde das Pendeln mit dem Fahrrad ganz selbstverständlich. Seither radle ich jeden Tag zur Arbeit.“

Wenn Du auf Motivation wartest, wartest Du ewig. Der Trick heißt: Routine. Nimm Dir zwei feste Tage pro Woche vor, an denen Du radelst! Lass keine Ausreden zu! Einen weiteren Tag pro Woche kannst Du flexibel legen, je nach Wetter, Lust und Laune. Mit diesem Plan wird das Radfahren schnell zur Gewohnheit und aus drei Tagen pro Woche werden vier und bald schon fünf.

Brauchst Du noch ein bisschen mehr Verbindlichkeit? Dann suche Dir einen Pendel-Buddy! Verabredet Euch zum gemeinsamen Losradeln, das motiviert und macht den Weg kurzweiliger.

Und denk dran: Gewohnheiten brauchen etwas Zeit, bis sie aufgebaut sind. Aber wenn Du einmal in der Routine bist, fragst Du Dich bald, wieso Du nicht schon viel früher zur Arbeit geradelt bist.

3. Fahrradbeleuchtung – sehen und gesehen werden

„Gutes Fahrradlicht ist mir viel wert. Mein E-Bike ist mit einer hellen Lampe inklusive Tagfahrlicht und Lichtsensor ausgestattet. So muss ich mich um nichts kümmern und vergesse auch im beleuchteten Stadtgebiet nie, das Licht einzuschalten.“

Wenn Du mit Deinem Fahrrad auf öffentlichen Straßen unterwegs bist, müssen Dein Licht und Deine Reflektoren den Vorgaben der StVZO entsprechen. Das erhöht nicht nur Deine Sicherheit auf dem Rad, sondern bewahrt Dich auch vor Ärger bei einer Verkehrskontrolle.

Fest verbaute Beleuchtung mit Dynamo ist besonders komfortabel zum Pendeln: Dein Licht ist immer dabei und einsatzbereit. Bei abnehmbarer Akku-Beleuchtung solltest Du die Akku-Laufzeit kennen und regelmäßige Ladezeiten einplanen – am besten als festen Termin im Kalender. Neben der vorgeschriebenen Beleuchtung und Rückstrahlern kannst Du Deine Sichtbarkeit hiermit zusätzlich verbessern:

  • helle Farben und reflektierende Elemente an Bekleidung und Taschen
  • zusätzliche Lichter an Fahrrad, Helm und Taschen
  • ein Upgrade Deines Fahrradlichts auf Tagfahrlicht, Bremslicht und falls Du oft außerstädtisch unterwegs bist: Fernlicht

In unseren Artikeln zu Fahrradbeleuchtung und High-Visibility beim Fahrradfahren erfährst Du Weiteres zur richtigen Fahrradbeleuchtung und Bekleidung.

Nahaufnahme eines Citybikes bei Dämmerung mit eingeschaltetem, dynamobetriebenem Frontlicht; der Lenker und das Vorderrad sind sichtbar, im Hintergrund verschwommene Stadtlichter.
Nahaufnahme eines Citybikes bei Dämmerung mit eingeschaltetem, dynamobetriebenem Frontlicht; der Lenker und das Vorderrad sind sichtbar, im Hintergrund verschwommene Stadtlichter.

Mit einem dynamobetriebenen Frontlicht bist du in der Stadt jederzeit sichtbar – ganz ohne Akku-Stress. Einfach losfahren und dein Licht läuft zuverlässig mit. © bc GmbH

Zwei Radfahrer fahren nachts durch eine Stadt und tragen Helme mit integrierter roter Beleuchtung; auch an den Fahrrädern sind Rücklichter sichtbar.
Zwei Radfahrer fahren nachts durch eine Stadt und tragen Helme mit integrierter roter Beleuchtung; auch an den Fahrrädern sind Rücklichter sichtbar.

Mit integrierter Beleuchtung im Lumos-Helm bist du im Stadtverkehr auch bei Dunkelheit gut sichtbar – ein Plus an Sicherheit, das direkt auf Kopfhöhe leuchtet. © bc GmbH

Nahaufnahme eines Fahrradrücklichts, das am hinteren Schutzblech montiert ist und leuchtet; im Hintergrund unscharfe Stadtlichter bei Nacht.
Nahaufnahme eines Fahrradrücklichts, das am hinteren Schutzblech montiert ist und leuchtet; im Hintergrund unscharfe Stadtlichter bei Nacht.

Ein dynamobetriebenes Rücklicht am Schutzblech sorgt dafür, dass du auch von hinten gut gesehen wirst – ohne Akku, ohne Aufwand, einfach zuverlässig unterwegs. © bc GmbH

4. Stressfrei am Morgen – gute Vorbereitung macht den Unterschied

„Ich lege mir schon am Abend alles bereit, was ich am nächsten Tag brauche. Die Tasche ist gepackt, das Mittagessen mitnahmebereit im Kühlschrank. So komme ich morgens gar nicht in Versuchung, mich gegen das Fahrrad zu entscheiden.“

Wer morgens ohne Stress losradeln möchte, macht sich das Leben mit etwas Vorbereitung leichter. Packe Deine Tasche am Vorabend, lade gegebenenfalls das Fahrradlicht auf und checke den Wetterbericht, um die richtigen Klamotten bereitzulegen! So gibt's am Morgen keine Ausreden.
Denke auch daran, Dein Fahrrad in regelmäßigen Abständen zu prüfen – besonders wenn Du nicht jeden Tag fährst! Das dauert keine fünf Minuten und spart Zeit und Nerven am Morgen. Hier die vier wichtigsten Punkte:

  • Ist ausreichend Luft in den Reifen?
  • Ist das Licht funktionsfähig?
  • Greifen die Bremsen?
  • Sind Kette und Antrieb sauber und geölt?

In unserem Beitrag zu Fahrradlicht erklären wir Dir alles, was Du zur Fahrradbeleuchtung wissen solltest.

Fahrrad steht im Hausflur neben einer Treppe; daneben liegen Luftpumpe, Rucksack, Helm und Trinkflasche auf dem Boden.
Fahrrad steht im Hausflur neben einer Treppe; daneben liegen Luftpumpe, Rucksack, Helm und Trinkflasche auf dem Boden.

Ein kurzer Check vor dem Losfahren lohnt sich: Reifendruck prüfen, Antrieb sauber halten, Bremsen testen. So startest du zuverlässig und sicher in deinen Radalltag. © bc GmbH

Frau mit Helm fährt auf einem Citybike bei warmem Abendlicht auf einer ruhigen Straße; am Gepäckträger ist eine Fahrradtasche befestigt, im Hintergrund Wiese und Bäume.

Der entspannteste Weg zur Arbeit: verkehrsberuhigt, gut ausgebaute Radwege und genug Zeit, den Tag gelassen zu starten. So wird dein Arbeitsweg zur kleinen Auszeit. © bc GmbH

Mann mit Helm und Rucksack fährt sportlich auf einem Rennrad über einen asphaltierten Weg durch grüne Felder; im Hintergrund sind Häuser und Bäume zu sehen.

Die sportlichste Route zur Arbeit: freie Strecken, Tempo im Blick und der Puls darf ruhig steigen. Perfekt, wenn du dein Training direkt in den Arbeitsweg integrieren willst. © bc GmbH

5. Route – es muss nicht immer dieselbe Strecke sein

„Je nach Lust und Laune (und Zeitdruck) variiere ich meinen Arbeitsweg. Bin ich spät dran, nehme ich den direktesten Weg. Möchte ich entspannt ankommen, wähle ich die verkehrsarme, schönere Route. Oft baue ich auf dem Heimweg einen Schlenker ein und tue direkt noch etwas für meine Fitness.“

Du musst nicht jeden Tag dieselbe Strecke fahren. Gerade, wenn Du regelmäßig pendelst, bringt etwas Abwechslung frischen Wind in Deinen Alltag. Lege Dir einfach mehrere Routen zurecht:

  • eine schnelle für Tage mit Zeitdruck
  • eine entspannte, mit weniger Verkehr oder schöner Landschaft
  • eine sportliche, wenn Du mehr Bewegung brauchst oder Stress abbauen möchtest

Für Ideen zu alternativen Strecken kannst Du auch Apps wie Komoot oder Strava nutzen. Sie geben Dir die Länge, das Höhenprofil und eine geschätzte Dauer an. Du kannst gezielt nach fahrradfreundlichen Strecken suchen, den gewünschten Untergrund vorgeben und vieles mehr. Speichere die Strecke ab, lade sie auf Deinen Bike-Computer und fahre sie am nächsten Tag entspannt nach! So wird der tägliche Arbeitsweg zum kleinen Abenteuer oder einem Trainingsride – je nachdem, worauf Du Lust hast.

6. Wetter – eine gute Regenjacke ist Pflicht

„Meine Regenjacke war eine der besten Investitionen fürs tägliche Radpendeln bei Wind und Wetter. Atmungsaktiv, mit Kapuze und in leuchtender Farbe! Die trage ich nicht nur beim Fahrradfahren, sondern auch bei Schmuddelwetter abseits des Rades.“

Wenn Du regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit fährst, solltest Du für Regenwetter und kalte Temperaturen gerüstet sein. Atmungsaktive Regenbekleidung ist dabei das A und O. Sie hält Dich von außen trocken, ohne dass Du darunter ins Schwitzen kommst. Auch der Rest Deines Outfits sollte wetterfest sein:

Nicht vergessen: Auch Dein Fahrrad braucht Wetterschutz. Ausreichend große und breite Schutzbleche sind Pflicht fürs tägliche Pendeln. Und vergiss nicht, Dein Rad regelmäßig zu pflegen – insbesondere nach Fahrten durch Streusalz! Bei nassen Straßen ist ein gutes Reifenprofil wichtig. Sind die Reifen abgefahren, wird es Zeit für neue. Denn nur mit gutem Profil hast Du ausreichend Grip und bist sicher unterwegs. In unserem Guide zum Winterpendeln findest Du weitere Tipps für die Fahrradausstattung und -pflege im Winter.

Person befestigt eine wasserdichte Fahrradtasche von Ortlieb am Gepäckträger eines Citybikes vor einem modernen Wohngebäude.
Person befestigt eine wasserdichte Fahrradtasche von Ortlieb am Gepäckträger eines Citybikes vor einem modernen Wohngebäude.

Praktisch im Alltag: Eine wasserdichte Fahrradtasche am Gepäckträger bietet Stauraum für Laptop, Einkauf oder Wechselkleidung – ideal für Pendler:innen und urbane Mobilität mit dem Fahrrad. © bc GmbH

7. Gepäcktransport – Dein Rad trägt die Last

„Mein Top-Tipp fürs Pendeln? Bringe alles, was geht, am Fahrrad unter! Mit Gepäcktaschen am Rad ist mein Rücken frei und ich komme deutlich entspannter (und mit trockenem Rücken) auf der Arbeit an.“

Gerade wenn Du beim Fahrradfahren schnell ins Schwitzen kommst oder zu Rückenverspannungen neigst, solltest Du Fahrradtaschen einem Rucksack vorziehen. Dank cleverer Schnellverschluss-Systeme lassen sich die meisten Packtaschen mit einem Handgriff abnehmen. Viele Modelle gibt es sogar als Hybrid-Lösung: Ausgestattet mit Schultergurt oder Rucksackträgern, verwandeln sie sich abseits des Rades in Umhängetasche oder Rucksack. Mit einer zusätzlichen Tasche oder einem Korb kannst Du auf dem Heimweg direkt noch den Einkauf erledigen.

Transportierst Du regelmäßig ein Notebook oder andere empfindliche Gegenstände, achte auf separate, gepolsterte Innenfächer! So ist auch bei holprigen Wegen alles gut geschützt und bleibt an Ort und Stelle.
Die meisten Taschen sind wasserdicht oder spritzwassergeschützt. Für richtig nasse Tage kann eine zusätzliche Regenhülle sinnvoll sein. Das gilt natürlich auch für den Rucksack.

8. Fahrradergonomie – bequem ans Ziel

„Nachdem ich ein paar Wochen regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit gependelt bin, tat mir immer noch der Hintern weh. Also habe ich mich schlau gemacht und mir einen neuen Sattel gegönnt. Jetzt sitze ich endlich bequem und das Pendeln macht noch mehr Spaß.“

Kennst Du das auch? Wenn der Fahrradsattel unangenehm drückt und der Sitzbereich schmerzt, ist das ein Zeichen dafür, dass etwas nicht passt. In unserem Artikel zum richtigen Fahrradsattel erklären wir Dir, was den passenden Fahrradsattel ausmacht und wie Du ihn findest – je nachdem, wie und mit welchem Fahrradtyp Du fährst. Auch die richtige Sattelbreite ist sehr wichtig.

Tun Deine Hände, Arme oder der Nacken weh? Dann können die Griffe das Problem sein – in unserem Guide zum richtigen Fahrradgriff helfen wir weiter.

Vergiss außerdem nicht die richtige Fahrradeinstellung! In unserem Ergonomie-Einmaleins geben wir Dir viele Tipps zur richtigen Sattelhöhe und Lenker-einstellung. Manchmal sind es nämlich nicht nur ein unpassender Sattel oder Griffe, sondern eine falsche Fahrradeinstellung Schuld. Nimm Dir daher etwas Zeit und stelle Dein Rad richtig ein, so fährst Du ergonomischer und besser.

9. Pendel-Zen – genieße Deine Zeit auf dem Rad!

„Je nachdem, was ansteht oder schon hinter mir liegt, hilft mir meine Zeit auf dem Fahrrad, den Kopf klar zu bekommen – entweder zur Vorbereitung auf den Arbeitstag oder zum Entspannen und Abschalten danach.“

Dein Arbeitsweg muss keine lästige Pflicht sein, er kann auch bewusste „Me-Time“ sein. Eine halbe Stunde nur für Dich. Ohne volle Busse oder nerviges Warten im Stau, dafür frische Luft und Bewegung.

Stress Dich nicht! Wenn der Tag anstrengend war, baue auf dem Heimweg einen kleinen Schlenker über eine ruhigere Route ein! Lass die Eindrücke des Tages hinter Dir und nimm Dir Zeit zum Durchatmen! So kommst Du entspannter zu Hause an und bist bereit für das, was dort auf Dich wartet. Oder einfach, um den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen.

Ganz nebenbei schonst Du Deinen Geldbeutel, tust etwas für Deine Gesundheit und für die Umwelt sowieso.

10. Finanzieren – Bike-Leasing clever nutzen

„Ich nutze mein Fahrrad fast jeden Tag, deshalb habe ich mich für ein hochwertiges Modell entschieden. Mein Tipp: Sprich mit Deinem Arbeitgeber! Über Bike-Leasing kannst Du die Kosten für Dein Traum-Fahrrad entspannt auf mehrere Jahre aufteilen und dabei sogar Steuern sparen.“ 

Ein hochwertiges Fahrrad kostet, keine Frage. Aber ein gutes Fahrrad bringt häufig mehr Fahrspaß, ist langlebiger und sicherer. Genau hier hilft Dir Bike-Leasing weiter, denn es macht Topmodelle erschwinglicher. Über Deinen Arbeitgeber kannst Du Dein Traumrad über einen bestimmten Zeitraum leasen. Die monatlichen Raten werden vom Bruttogehalt abgezogen und das schafft Dir Steuervorteile. Auch Zubehör wie Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung oder Schlösser kann oft mitfinanziert werden. Am Ende der Laufzeit kannst Du Dich entscheiden, ob Du das Rad zu einem Restwert übernimmst oder ein neues Rad least.

Eine Versicherung ist dabei Pflicht, aber keine Sorge: Fast alle Leasing-Anbieter bieten ein Rundum-Schutzpaket, das Diebstahl, Vandalismus und Unfallschäden abdeckt.

11. Smarte Planung – Fahrrad und ÖPNV kombinieren

„Ich habe einen längeren Weg zur Arbeit. Im Sommer fahre ich oft beide Strecken mit dem Fahrrad, aber im Winter nehme ich morgens den Zug und radle abends zurück. Die Kombination mit dem ÖPNV verbessert meine Möglichkeit mit dem Rad zur Arbeit zu kommen – vor allem im Winter.“

Ist Dein Weg zur Arbeit (noch) zu weit, um die gesamte Strecke mit dem Fahrrad zu fahren, kannst Du clever kombinieren und kommst entspannter ans Ziel. In vielen Orten hast Du verschiedene Möglichkeiten:

  • Fahre eine Strecke mit dem Rad, für die andere nimmst Du Dein (Falt-)Rad in Bus oder Zug mit!
  • Fahre ein Teilstück mit dem Rad und nutze Bahn oder Bus für den Rest! Vielleicht gibt es sogar ausgewiesene „Bike-and-Ride"-Haltestellen mit sicheren Abstellmöglichkeiten für Dein Fahrrad?
  • Fahre ein Teilstück mit dem Auto und lege den Rest mit dem Rad zurück! Eventuell gibt es in Deiner Nähe ausgewiesene „Park-and-Bike"-Parkplätze?

Du solltest auf jeden Fall die Mitnahmebedingungen von Fahrrädern in Bus und Bahn checken. Je nach Region und Uhrzeit kann es Unterschiede geben.

Nutzt Du Bike and Ride, solltest Du in ein gutes Schloss investieren. Nimmst Du Dein Bike im Zug mit, ist ein kleines Schloss sinnvoll. So kannst Du Dich unbesorgt auf etwas anderes konzentrieren.

Person schiebt ein Fahrrad mit Gepäcktasche in einen Zug am Bahnsteig; die Zugtür ist geöffnet, weitere Reisende warten im Hintergrund.
Person schiebt ein Fahrrad mit Gepäcktasche in einen Zug am Bahnsteig; die Zugtür ist geöffnet, weitere Reisende warten im Hintergrund.

Pendeln leicht gemacht: Mit dem Rad zum Bahnhof und entspannt weiter mit dem Zug. So kombinierst du Flexibilität auf zwei Rädern mit dem Komfort des ÖPNV. © bc GmbH

Fahrrad steht in einem Metallständer vor einem Wohngebäude; eine Person sichert es mit einem orangefarbenen Kryptonite-Schloss am Rahmen.
Fahrrad steht in einem Metallständer vor einem Wohngebäude; eine Person sichert es mit einem orangefarbenen Kryptonite-Schloss am Rahmen.

Mit dem richtigen Schloss sicherst du dein Bike zuverlässig am festen Gegenstand – ein wichtiger Schritt für wirksamen Diebstahlschutz im Alltag. © bc GmbH

Radfahrende Person mit Helm fährt auf markiertem Radstreifen durch städtischen Verkehr und signalisiert per Handzeichen einen Spurwechsel, während Autos auf der Straße unterwegs sind.
Radfahrende Person mit Helm fährt auf markiertem Radstreifen durch städtischen Verkehr und signalisiert per Handzeichen einen Spurwechsel, während Autos auf der Straße unterwegs sind.

FAQ: Tipps für Pendler:innen

Wie starte ich mit dem Fahrradpendeln?

Wähle zwei feste Tage pro Woche und steigere Dich langsam. Ist Dein Arbeitsweg nicht sehr weit, kannst Du auch gleich „all-in“ gehen und ab einem festgelegten Datum jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Entwickle eine Routine, egal wie! So wird das Radpendeln ganz bald ein fester Bestandteil Deines Lebens.

Was kann ich tun, damit ich nicht verschwitzt im Büro ankomme?

Fängst Du beim Radfahren schnell an zu schwitzen, so achte auf ein entspanntes Tempo und atmungsaktive Bekleidung! Als Faustregel gilt außerdem: Ziehe Dich nicht zu dick an, sondern so, dass Du nach wenigen Minuten ohne Bewegung anfangen würdest zu frösteln! Dann passt es meist beim Radfahren. Zudem kannst Du Dir Wechselklamotten am Arbeitsplatz hinterlegen. Eine Fahrstrecke, die mit Omas altem Hollandrad schweißtreibend ist, kann vielleicht mit einem flotten Gravel-Bike oder mit einem E-Bike entspannt bewältigt werden. Gerade für Anfänger:innen im Fahrradpendeln kann das richtige Bike einen gewaltigen Unterschied machen.

Brauche ich eine Regenhose zum Radpendeln?

Regnet es häufig in Strömen und ist Dein Arbeitsweg länger, ist eine Regenhose sinnvoll, um Dich trocken zu halten und vorm Auskühlen zu schützen. Ist Dein Weg kürzer als 30 Minuten, kann ein Regenponcho helfen. Auf jeden Fall solltest Du ausreichend lange Schutzbleche an Deinem Fahrrad haben, um Dich vor Spritzwasser von unten zu schützen.

Brauche ich zwei seitliche Packtaschen am Fahrrad?

Ist Deine Tasche nur wenig beladen, kannst Du mit einer seitlichen Packtasche am Gepäckträger fahren. Sobald sie jedoch schwerer ist, ist es schlau, auf zwei Taschen umzusteigen, eine links und eine rechts. So ist Dein Rad ausbalanciert und Du fährst besser.

Was tun bei einer Panne auf dem Arbeitsweg?

Am besten hast Du ein Notfall-Kit am Rad, um bei einer Panne unterwegs ausgerüstet zu sein. Dazu gehören: ein Ersatzschlauch, Reifenplugs, falls Du schlauchlos fährst, eine Pumpe oder CO₂-Kartuschen, ein Kettenschloss und ein Minitool mit Kettennieter.

Was sollte ich immer am Arbeitsplatz haben, wenn ich mit dem Fahrrad pendle?

Beim Radpendeln solltest Du folgendes am Arbeitsplatz hinterlegen: ein Wechselshirt, ein Handtuch, eventuell Feuchttücher und Deo, Ersatzsocken und ein Ladekabel. Schwitzt Du viel, dann ist ein komplettes Wechsel-Outfit sinnvoll.

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