Rennrad-Reifen

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Gummi auf Asphalt – die Rennrad-Reifen sind Deine Kontaktpunkte zur Straße. Sie entscheiden maßgeblich, wie Dein Road-Bike rollt. Mit den richtigen Reifen bist Du schneller, sicherer und mit mehr Freude unterwegs. Ganz gleich, ob Leichtlauf oder Pannenschutz ganz oben auf Deiner Liste steht – Rennrad-Reifen von Continental, Specialized, Schwalbe, Pirelli, Michelin, Vittoria, Challenge, Veloflex und anderen Top-Marken gibt es für alle Bedürfnisse. Damit Du in unserem umfangreichen Sortiment die idealen Reifen für Dein Rennrad findest, erklären wir kurz die wichtigsten Reifeneigenschaften und geben Hinweise, worauf Du beim Kauf achten solltest. 

Rennrad-Reifen Highlights

Tubeless am Rennrad

Video

Rennrad – Welche Reifen brauche ich?

Welche Reifen die beste Wahl für Dich und Dein Bike sind, hängt davon ab, welche Aspekte Dir beim Rennradfahren wichtig sind. Die Reifeneigenschaften wie Breite, Karkasse, Gummimischung und Profil entscheiden über Rollwiderstand, Grip, Komfort und Haltbarkeit. Da gilt es, einen guten Kompromiss zu finden. Außerdem solltest Du natürlich die Kompatibilität zu Deinen Laufrädern beachten, also die Bauart und Reifengröße.

Welche Reifengröße brauche ich für mein Rennrad?

Die meisten Rennräder sind mit 28-Zoll-Laufrädern ausgestattet. Oft findest Du dafür die französische Bezeichnung 700C. Beides bezieht sich auf Reifen für Felgen mit einem Durchmesser von 622 Millimeter am Reifensitz (nach ISO genormt). Allroad- und Gravelbikes mit besonders breiten Reifen gibt es auch mit 27,5 Zoll. 26 Zoll spielt nur bei sehr kleinen Rennrädern für Kinder eine Rolle. Wenn Du unsicher bist, welchen Durchmesser Du brauchst, dann schau einfach nach, welche Größe auf den bisher montierten Reifen vermerkt ist.

Auch am Rennrad wichtig: Reifenbreite

Viele Jahrzehnte waren am Rennrad Reifenbreiten von 23 oder 25 Millimeter Standard. Mittlerweile fahren viele Rennradler:innen auf breiteren Reifen mit bis zu 35 Millimetern. Mit breiten Reifen rollt Dein Rad komfortabler, da Du einen niedrigeren Luftdruck fahren kannst. Je nach Straßenbelag und Druck kann es sogar leichter rollen. Schmale Reifen hingegen sind bei gleicher Konstruktion der Karkasse leichter und aerodynamischer. Auf glattem Asphalt haben sie mit hohem Luftdruck einen niedrigeren Rollwiderstand, da weniger Material verformt wird.

Reifenarten: Clincher, Draht- und Faltreifen

Sowohl Draht- als auch Faltreifen fürs Rennrad gehören zur Bauart „Clincher“. Sie passen auf Clincher-Felgen mit Felgenhörnern. Faltreifen haben Reifenwülste mit Kernen aus Aramid (Kevlar). Sie sind leichter und lassen sich zur Lagerung und zum Transport klein zusammenfalten. Am Rennrad haben sie Drahtreifen mit Stahldraht in der Wulst nahezu komplett abgelöst. Faltreifen gibt es zur Montage mit oder ohne Schlauch (Tubeless). Der Frage ob Tubeless oder Schlauch besser ist, haben wir einen ausführlichen Blog-Beitrag gewidmet: Fahrradschläuche fürs Rennrad oder MTB: Welches Schlauchsystem passt für welchen Einsatzbereich?

Tubeless-Reifen fürs Rennrad

Schlauchlose Bereifung hat sich bei Mountainbikes durchgesetzt und wird auch auf der Straße immer beliebter. Tubeless-Reifen rollen leichter und komfortabler, da weniger Gummi verformt werden muss und sich der Reifen geschmeidiger an Unebenheiten im Straßenbelag anpassen kann. Ein Dichtmittel im Reifen (Tubeless-Milch) sorgt dafür, dass Du von kleinsten Beschädigungen, die sonst eine Panne bedeuten würden, gar nichts merkst. Um Tubeless-Reifen fahren zu können, brauchst Du Laufräder mit kompatiblen Felgen (Tubeless Ready) und etwas Tubeless Zubehör. Vor der Montage des Reifens wird das Felgenbett mit einem speziellen Felgenband luftdicht abgeklebt und ein Tubeless-Ventil installiert.

Schlauchreifen am Rennrad

Gerade an den Rennrädern von Profis findet man oft noch Schlauchreifen – auch Tubular genannt. Sie sind in sich luftdicht geschlossen und können nur auf speziellen Laufrädern verwendet werden. Die Felgen haben keine Hörner, sondern nur eine nach innen gewölbte Oberfläche. Die Schlauchreifen werden dort mit einem doppelseitigen Klebeband oder Reifenkitt aufgeklebt (Schlauchreifen Zubehör). Vorteil ist ähnlich wie bei Tubeless ein geringerer Rollwiderstand. Da am Reifen die Reifenwulst und an der Felge das Horn der Felgenflanke wegfällt, sind Tubular-Systeme außerdem besonders leicht.

Extra Grip: Rennrad-Reifen mit Profil

Die meisten Rennrad-Reifen haben kaum Profil. Das hält den Rollwiderstand gering und ist bei gutem Wetter und auf guten Straßen kein Problem. Wenn Du auch bei schlechtem Wetter unterwegs bist und mit nassen Straßen oder im Winter gelegentlich sogar mit Frost rechnest, dann sind Rennrad-Reifen mit Profil eine gute Wahl. Sie bieten mehr Grip und Sicherheit. Auch die Gummimischung spielt dabei eine große Rolle, weshalb die meisten Hersteller mehrere Varianten anbieten.

Reifendruck – Wie viel bar braucht ein Rennrad-Reifen?

Der Luftdruck am Rennrad hat einen großen Einfluss auf das Fahrverhalten. Der passende Wert hängt davon ab, wie viel Du wiegst, wie breit Deine Reifen sind und wie wichtig Dir Komfort ist. Die Hersteller geben Minimal- und Maximaldruck in Bar oder PSI (pounds per square inch) an, die Du aus Sicherheitsgründen beachten solltest. Innerhalb dieses Rahmens lohnt es sich aber, zu experimentieren. Ein Reifen mit hohem Luftdruck rollt auf glattem Straßenbelag leichter, da er weniger verformt wird. Ein niedriger Luftdruck sorgt hingegen für mehr Komfort. Auf rauem Asphalt, Kopfsteinpflaster oder Gravel kann der Rollwiderstand mit breiten Reifen und eher geringem Druck sogar niedriger ausfallen. Das liegt daran, dass der weichere Reifen sich dem Untergrund besser anschmiegen kann und Du so weniger durchgerüttelt wirst. Eine gute Standpumpe mit präzisem Manometer hilft dabei, jede Rennrad-Ausfahrt mit dem idealen Druck in den Reifen zu starten, wenn Du die passenden Werte gefunden hast. Gute Fahrt!

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